Stadtverband Bad Waldsee

        Chronik                                     

CDU Bad Waldsee stellt seit 1973 den stellvertretenden Bürgermeister

Hier sehen Sie ein Foto der bisherigen stellvertretenden Bürgermeister seit 1973 in Bad Waldsee, allesamt Mitglied der CDU. Nicht auf dem Bild ist Wolfgang Pfefferle, aktueller stellvertretender Bürgermeister

  stellvertretende Bürgermeister seit 1973
Gebhard Kibler (1973-1984)   -   Ferdinand Gut (1984-1999)   -   Willy Dorner (1999-2009)

CDU Bad Waldsee: Lebhafte Jahreshauptversammlung im proppevollen „Löwen“ – Ferdinand Schagemann seit 50 Jahren Mitglied der CDU
BAD WALDSEE (17. Mai 2010) -
Nicht um ihren Frust freien Lauf zu lassen, sondern um engagiert und durchaus kontrovers zu diskutieren, waren die Mitglieder des  CDU-Stadtverbandes so zahlreich erschienen, so dass es im Gasthaus Löwen die Plätze ausgingen. Die CDU Bad Waldsee zeigte sich als das, was man von einer echten Volkspartei erwarten darf und muss: diskussionsfreudig, durchaus kritisch und kontrovers und dennoch konstruktiv. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung standen die Regularien, wie sie satzungsmäßig abzuwickeln sind, Ehrungen langjähriger Mitglieder und das Erscheinen von MdL Paul Locherer, der kurz über die aktuelle Regierungsmehrheit sprach  und über weitere aktuelle politischen Problemen mit den Mitgliedern diskutierte.
Das Jahr eins unter dem neuen Vorsitzenden Matthias Haag hat sich gut angelassen. Er durfte sich freuen. Die Mitglieder waren in so nicht erwarteter Anzahl erschienen, um sich zunächst vom Vorstand berichten zu lassen. Bürgergespräche, - sie waren bisher sehr lebhaft - Vorstandssitzungen in den Teilorten waren eines der Aufgaben, die sich der Vorstand vorgenommen hatte, die angegangen wurden, aber noch nicht alle abgearbeitet werden konnten. In seinen politischen Aussagen wurde deutlich, dass der Vorsitzende kontroverse Diskussionen wünscht und für notwendig hält. So erwiesen sich seine politischen Aussagen nicht immer so stromlinienförmig, wie man es sich möglicherweise  erwartet hatte, aber genau das regte eine lebhafte Diskussion über Atompolitik, Finanzpolitik, Finanzkrise, Schulpollitik, Erscheinungsbild der Bundesregierung, alternative Bündnisse an. Doch wäre es mehr als verfehlt, diese Diskussionen, wie es auf Bundesebene oder Landesebene in den politischen Gremien meist der Fall ist, als „Streit“ im negativen Sinne zu interpretieren. Der ehrliche Streit, das Ringen um politische Entscheidungen ist und bleibt wichtig, ein Wesensmerkmal unserer Demokratie, ein Streit, der von den Medien leider in aller Regel als destruktiv desavouiert wird. Nach den Rechenschaftsberichten – Kassier Rainer Priebe wusste von ordentlichen Finanzen und, was sehr erfreulich ist, von einer Reihe junger Neumitglieder zu berichten – dankte Vorsitzender Haag seinen Stellvertretern Peter Lutz, - er organisierte im Auftrag der Konrad Adenauer-Stiftung wieder  mehrere hochinteressante Berlinreisen – Sonja Wild und Hubert Leißle für deren äußerst effektive Unterstützung und Kooperation. Dann nahm er die ehrenvolle Aufgabe wahr, langjährige Mitglieder zu ehren. So erhielten eine Ehrenurkunde und eine Ehrennadel: Der entschuldigte Bürgermeister Roland Weinschenk und Dieter Seyda für 25 Jahre, Alfons Bohner, Walter Müllerschön und Konrad Schmid für 40 Jahre und Ferdinand Schagemann für sage und schreibe 50 Jahre Mitgliedschaft. Schagemanns Äußerung dazu: „Ich habe mir manchmal aus Ärger überlegt, das Parteibuch zurückzugeben, aber er habe keinen besseren Ersatz gefunden“, wobei auf die die ähnliche aktuelle Situation  der Katholischen Kirche hinwies. Sein Verhalten ein positives Zeichen engagierter Mitarbeit und nicht Flucht  ins Abseits.
MdL Paul Locherer, der wegen einer wichtigen  Fraktionssitzung erst verspätet eintraf, bedankte sich zunächst sehr bewegt für die zahlreiche Unterstützung des Waldseer Stadtverbandes bei seiner Nominierung zum Landtagskandidaten in Leutkirch. Gleichzeitig berichtete er kurz über anstehende Schwerpunkte der Landespolitik:  530 Millionen € für Bildungspolitilk – Klassenfrequenzen werden gesenkt, verschiedene Fördermaßnahmen, Berufliche Gymnasien erhalten mehr Lehrer für ca. 1 000 Schüler, ein Fachgymnasium für soziale, pflegerische Berufe (speziell für Mädchen) ist in Vorbereitung, am 20. Juli wird Staatssekretär Wacker zu einem schulpolitischen Fachgespräch nach Bad Waldsee u. a. m. . Verkehrspolitik – die Verkehrsstruktur in der  wirtschaftsstärksten Region Europas ist mehr als nachholbedürftig , die Hoffnung auf  den Anschluss B30 Süd wächst und damit auch das Herangehen an das „Gaisbeurer B30-Problem“. Wirtschaft -Trotz aller Probleme, Baden Württemberg steht bundesweit im Vergleich mehr als gut da und hätte weit weniger Probleme, wäre der  Länderfinanzausgleich gerechter geregelt. Auch darüber entspann sich eine lebhafte Diskussion.
Sichtlich erfreut über die offene und erfrischende Jahreshauptversammlung versprach er, die Stimmung und Meinungen aus der Basis mit nach Stuttgart zu nehmen, um dort deutlich zu machen, was Volkes Meinung und Wille ist.
Text und Fotos: Paul Kohlschreiber

 Paul Locherer, MdL    Helmut Kiefl, MdL a. D. mit Ehefrau vlnr: Annerose Zembrot, Thomas Manz, Margret Kohlschreiber Walter Müllerschön und Rudi Martin Rainer Priebe Walter Müllerschön und Matthias Haag Ferdinand Schagemann mit Matthias Haag

Der CDU Stadtverband hat einiges vor...
MITTELURBACH (15. Juli 2009) - Bei der ersten Sitzung des am 2. Juli neu gewählten Vorstands des CDU-Stadtverbands Bad Waldsee ging es unter Leitung des neuen Vorsitzenden, Matthias Haag, zunächst einmal darum, Themen, die den neuen Vorstandsmitgliedern wichtig sind, zu sammeln. Dazu gaben dann auch alle Vorstandsmitglieder zum Teil sehr ausführliche und dezidierte Stellungnahmen ab. Die Palette dessen, was in den nächsten zwei Jahren aufgegriffen und bearbeitet werden sollte ist lang. Neben Dauerbrennern wie Sporthalle oder gar Großsporthalle und Seniorenwohnungen, unter anderem auch in der Altstadt, ging es um die Weiterentwicklung des Sicherheitskonzepts für die Stadt Bad Waldsee und um Belange der Landwirtschaft von der Wahrnehmung in der Politik bis hin zu ganz konkreten Hagelschäden. Darüber hinaus spielte die Zukunft der Jugendmusikschule und die des Heimat- und Museumsvereins ebenso eine Rolle in den Überlegungen der CDU-Politiker wie das Kulturangebot in der Stadt insgesamt und die Bildung. Von mehreren Vorstandsmitgliedern wurde auch die Thematik "Eschle" unter verschiedenen Gesichtspunkten (Busanbindung bei Festen in der Stadt, Verbesserung des Image des Stadtteils, Förderung der Arbeit des Kinderschutzbunds usw.) angesprochen. Selbstverständlich wurden auch arbeitsmarktpolitische und wirtschaftliche Fragen zur Bearbeitung angemahnt, ebenso wie die Stadtentwicklung (Stichwort Bleicheareal, Fahrradwege) und die Informationspolitik in der Verwaltung der Stadt. Zudem wurde angeregt, dass die Lokalpolitiker, auch ohne Mandat, sich dann einmischen sollten, wenn Konzeptionen und Standorte für Kindertagesstätten und -krippen diskutiert werden oder wenn jugendpolitische Fragen thematisiert werden. So soll ganz konkret schon bald das Gespräch mit den Jugendlichen gesucht werden, weil unter anderem festgestellt wurde, dass im Kommunalwahlkampf für die vielfältigen Fragen der Schülerinnen und Schüler, denen sich die Kommunalpolitiker der verschiedenen Gruppierungen eigentlich stellen sollten, gar nicht angebracht werden konnten. Überhaupt: Die Vorstandsmitglieder des CDU-Stadtverbands Bad Waldsee waren sich in ihren Überlegungen darin einig, dass etwa Fahrradtouren im Stadtgebiet mit kommunalpolitischen Themen oder Gespräche mit den Menschen vor Ort eben nicht nur im unmittelbaren Wahlkampf, sondern auch zwischen den Urnengängen unbedingt erforderlich sind, getreu dem Leitspruch der CDU Bad Waldsee: "Was Sie bewegt, bewegen wir..."
Nach der Austauschrunde, die jetzt erst einmal strukturiert werden muss, galt es den CDU-Bundestagswahlkampf zu planen. In diesem Zusammenhang wird auch der CDU-Kandidat für den Wahlkreis, dem Bad Waldsee zugeordnet wurde, nämlich Dr. Andreas Schockenhoff, mehrfach die Kurstadt in verschiedenen Zusammenhängen besuchen. So wird Schockenhoff schon am Donnerstag, 6. August vormittags zu Besuch bei der Firma Baby-Walz sein, am Freitag, 18. September wird er bei einer Veranstaltung zur Verkehrsinfrastruktur im Haus am Stadtsee sein, beim Bahnhofsfest am Sonntag, 13. September, wird der Kandidat von circa 14.30 Uhr bis 16 Uhr auf dem Bahnhof Bad Waldsee sein, wo der CDU-Stadtverband das Bahnhofsfestle im Rahmen des "bodo-Erlebnistages" organisieren wird. Schließlich steht Schockenhoff dann noch am Dienstag, 22. September von etwa 9 Uhr an für circa zwei Stunden am Informationsstand der CDU auf dem Waldseer Wochenmarkt zum Gespräch zur Verfügung. Die Termine gibt es auf der Terminübersicht im Überblick.
Die nachfolgenden Fotos geben einen kleinen Eindruck von den konzentriert geführten Diskussionen im Gasthaus Rad in Mittelurbach.

Text und Fotos: Günter Brutscher 

v.l.n.r. Patricia Poppe, Franz Fesseler, Karl Gläsle, Rainer Priebe, Peter Lutz Matthias Haag Patricia Poppe Paul Maucher

Matthias Haag ist neuer Vorsitzender der CDU Bad Waldsee
BAD WALDSEE (02. Juli 2009) - Mit 37 von 37 abgegebenen Stimmen ist Matthias Haag bei der Jahreshauptversammlung der CDU Bad Waldsee im Gasthaus Löwen am 2. Juli 2009 zum neuen Vorsitzenden der CDU Bad Waldsee gewählt worden. Haag beerbt damit Peter Lutz, der nach fast 18-jähriger Tätigkeit als erster Vorstand ins zweite Glied tritt. Lutz wird, gemeinsam mit Sonja Wild und Hubert Leißle, als Stellvertreter in der Vorstandschaft mitarbeiten. Kassier Reiner Priebe wurde ebenso in seinem Amt bestätigt wie Schriftführer Karl Gläsle. Neuer Pressereferent ist Paul Kohlschreiber, erstmals wurde mit Günter Brutscher ein Internetbeauftragter gewählt. Walter Müllerschön bleibt Kassenprüfer und wird zukünftig von Rudi Martin bei seiner Aufgabe unterstützt. Nachdem Rosita Kotté und Ralph Herrmann nicht mehr als Beisitzer zur Wahl standen, gab es bei den insgesamt zehn Beisitzern einige Veränderungen und Ergänzungen. Gewählt wurden Willy Dorner, Rosa Eisele, Franz Fesseler, Susanne Halder, Helmut Kiefl, Ursula Krabbe, Paul Maucher, Martin Pfob, Patricia Poppe und Wilhelm Heine.
Der Wahlmarathon wurde routiniert von Hartmut Bonnemeyer geleitet, als Zählkommission standen ihm Gisela Kiefl, Uli Neumann und der Kreisvorsitzender der JU Ravensburg, Christian Natterer aus Wangen zur Seite. Rudi Heilig und Franz Hörmann übernahmen die Mandatsprüfungskommission, sodass bei den Wahlen, die übrigens alle geheim durchgeführt wurden, auch alles mit rechten Dingen zuging.
In seinem Rückblick auf die fast 18-jährige Tätigkeit als Vorsitzender ging Peter Lutz auch darauf ein, wer seinerzeit seine Wegbegleiter in der Vorstandschaft waren. Er nannte in diesem Zusammenhang Franz Hörmann, Gisela Teschner, Hans Kaschner, Anton Bentele, Sabine Gegier, Karl Gläsle, Ferdinand Gut, Adelbert Jehle, Marieluise Leser, Rudi Martin, Manfred Scheible und Annerose Zembrot. Ihnen wie all den anderen, die aktiv in der Arbeit der CDU Bad Waldsee für Bad Waldsee mitgewirkt haben, dankte Peter Lutz in besonderer Weise. Während seiner Zeit als Vorsitzender, so Lutz weiter, seien mit Erwin Teufel, Günther Oettinger und Horst Seehofer (noch als Gesundheitsminister) insgesamt drei Ministerpräsidenten nach Bad Waldsee gekommen. Als weitere Höhepunkte nannte der mittlerweile 67-Jährige die 50-Jahr-Feier der CDU in der Hofgartenklinik und im Bahnhof Durlesbach, die Abgeordnetenbesuche und die zahlreichen Wahlen, bei denen immer sehr guten Ergebnissen erzielt wurden. Lutz, der zur Eröffnung der Jahreshauptversammlung auch der beiden Mitglieder gedachte, die im vergangen Jahren verstarben, erwähnte auch, dass die Mitgliederzahl seit seinem Amtsantritt um 40 gesunken sei (derzeit sind es noch 165 Mitglieder in der CDU Bad Waldsee). Er zeigte sich besorgt, dass die CDU insgesamt "verwechselbar" geworden ist und zu wenig "Stallgeruch" zeige. Er wünschte sich für die Zukunft wieder klarere Positionierungen und ein unverwechselbares Profil.
Ins gleiche Horn blies auch Axel Müller, der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende, der ein Grußwort hielt. Er beklagte unter anderem, dass sich die CDU insgesamt zu sehr in Einzelinteressen verliere. Sie müsse wieder mehr Konturen und deutlicher Profil zeigen. Wenngleich er zuversichtlich der Bundestagswahl entgegenblicke, so der Kommunalpolitiker, warnte er davor, alle Interessen bedienen zu wollen. Vielmehr käme es darauf an, dass die CDU "nah dran bei den Menschen ist", so wie es der CDU Bad Waldsee im Kommunalwahlkampf gelungen sei.
Matthias Haag zeigte sich in seiner Vorstellung mit politischen Schwerpunkten eher zurückhaltend. Zunächst, so der 53-jährige Vizepräsident am Landgericht Ravensburg, gehe es darum, dass die CDU "Präsenz in Bad Waldsee" zeige und dort das aufgreife, was die Menschen, vor allem auch die jüngere Generation, bewege. Dabei sollten durchaus unterschiedliche Meinungen berücksichtigt werden, die in einer "diskussionsfreudigen und offenen Partei" beraten werden sollten. Haag, der seit 12 Jahren Mitglied in der CDU ist, zeigte sich überzeugt, dass es die Parteien sind, die die Demokratie und den Staat mit ihren Mitgliedern letztlich tragen und am Leben halten. Deshalb und wegen des "ersten Buchstaben" im Parteinamen, der seine Grundüberzeugung zum Ausdruck bringe, sei er der CDU beigetreten. Der gebürtige Stuttgarter ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Söhnen und lebt seit 20 Jahren mit seiner Familie auf dem Frauenberg.
Vor dem Wahlmarathon legte Kassier Reiner Priebe noch die Zahlen des Stadtverbands vor. Dabei konnte er, nachdem der Kommunalwahlkampf doch große Summen verschlungen hatte und mit den noch ausstehenden Rechnungen wohl insgesamt auf circa 9.000 Euro kommen wird, schließlich noch auf einen Gesamtbestand von etwa 14.000 Euro verweisen, worüber sich die zahlreichen Mitglieder dann auch erfreut zeigten.
Text und Fotos: Günter Brutscher

Jahreshauptversammlung mit Andreas Schockenhoff, MdB
Bei der Jahreshauptversammlung 2008 standen keine Wahlen an. Dafür gab es reichlich Gelegenheit über politische Themen zu diskutieren. Nach einem Rechenschaftsbericht von Peter Lutz, der unter anderem über das Bahnhofsfest der CDU und einen politisch-kulturelle Studienreise auf die Alb (u. a. zum Matthias-Erzberger-Museum und zum Gestüt Marbach) berichtete, kam Andreas Schockenhoff zu Wort. Zuvor berichtete allerdings noch Schatzmeister Reiner Priebe von einem insgesamt erfolgreichen Jahr für die CDU, der allerdings im Jahr 2009 mit mehreren Wahlen "teure" Zeiten in Aussicht stehen.
MdB Andreas Schockenhoff ging in seinen Ausführungen unter anderem auf die schwierige Situation der Neuordnung der Wahlkreise ein. Nunmehr gehört eben auch Bad Waldsee zum Wahlkreis Ravensburg und ist somit etwas aus den Turbulenzen heraus, die sich derzeit mit dem beantragten CDU-Eintritt Oswald Metzgers im Kreisverband Biberach zeigen. Dennoch tritt auch im Wahlkreis Ravensburg mit Eugen Abler ein zweiter Kandidat an, der dann um seine Nominierung kämpfen wird. Eugen Abler wird sich übrigens am Montag, 21. April 2008 im Gasthaus Löwen den CDU-Mitgliedern des Stadtverbands Bad Waldsee vorstellen.
In der Diskussion mit Andreas Schockenhoff, der diese dezidiert wünschte, wurden unter anderem Fragen zur Kandidatur Metzgers, zu einem möglichen Olympia-Boykott, den Schockenhoff allerdings persönlich ablehnt, zur Politik Deutschlands gegenüber Russland, bei der nach Schockenhoffs Überzeugung noch sehr viel mehr die Partnerschaft angestrebt werden müsse, aber auch zu zu Ethik und Grundwerten diskutiert. Ein echter politischer Abend eben, dem die zahlreichen Besucher im Gasthaus Löwen in Bad Waldsee gerne beiwohnten.
Nachfolgend einige Fotos von der Jahreshauptversammlung.
Fotos: Matthias Haag

Stv. Bürgermeister der CDU-Fraktion stoßen auf 50 Jahre Bad Waldsee an. V. l. n. r. Ferdinand Gut (10/1984 bis 10/1999), Willy Dorner (10/1999 bis ...), Gebhard Kibler (06/1973 bis 10/1984), Foto: Gottfried Brauchle

Jahreshauptversammlung 2007 mit Rudi Köberle MdL und Neuwahlen
Bad Waldsee (19. April 2007) -
Neuwahlen und ein Referat vom Staatssekretär und CDU-Kreisvorsitzenden Rudi Köberle MdL stehen auf dem Programm der diesjährigen Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 19. April 2007 um 20 Uhr im Gasthof "Löwen", Osteria, Bar, Pizzeria, Ravensburger Straße 5, Bad Waldsee (Nähe Rathaus). Nach der Begrüßung und der Wahl einer Versammlungsleitung und der Stimmzählungkommission gibt es Grußworte, den Bericht des Vorsitzenden Peter Lutz und den Bericht des Kassiers und der Kassenprüfer. Bei den Bereichten ist selbstverständlich eine Aussprache vorgesehen. Anschließend steht die Entlastung des Vorstands auf der Tagesordnung, bevor die Neuwahlen durchgeführt werden. Das Referat von Staatssekretär Rudi Köberle über aktuelle politische Vorhaben in Land und Bund und deren Umsetzung auf lokaler Ebene durch die CDU ist für circa 21.15 Uhr geplant. Nach dem obligatorischen Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" steht dann noch das "Schlusswort des/der neu gewählten Vorsitzenden" auf der Agenda. Der CDU-Vorstand freut sich auf zahlreichen Besuch und eine rege Mitwirkung. Die Einladung haben Peter Lutz, Sonja Wild, Matthias Haag und Hubert Leißle unterzeichnet.

Zwei Landtagsabgeordnete bei der CDU-Jahreshauptversammlung 2006
BAD WALDSEE (5. Mai 2006) - Bei der Jahreshauptversammlung des CDU - Stadtverbands Bad Waldsee am Freitag, 5. Mai,  im Foyer der Stadthalle standen die Referate der beiden CDU - Landtagsabgeordneten unseres Wahlkreises im Mittelpunkt. Helmut Kiefl, der noch bis Ende Mai im Amt ist, und sein Nachfolger Paul Locherer  (Bürgermeister in Amtzell) bekräftigten, der eine im Rückblick auf zehn erfolgreiche Jahre Arbeit im Landtag und der andere im Ausblick auf die zukünftige Arbeit, dass ihr Einsatz dem ländlichen Raum diente, beziehungsweise in ganz besonderer Weise gelten wird. Beide versprachen, sich gegenseitig zu unterstützen, um die Belange der hiesigen Raumschaft bestens vertreten zu können.
Bei der Jahreshauptversammlung 2006 standen keine Wahlen an, sodass sich in der Vorstandschaft der CDU Bad Waldsee keine Veränderungen ergeben haben.
Text und Foto: Rudi Martin

Die beiden Landtagsabgeordneten Helmut Kiefl (links) und Paul Locherer (rechts)

Neues Stellvertreter-Team im Vorstand des CDU Stadtverbands
BAD WALDSEE (14. April 2005) -
Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Bad Waldsee wurde bei der Jahreshauptversammlung 2005 im DRK-Heim Bad Waldsee am Donnerstag, 19. April für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Die circa 50 Mitglieder, die der Versammlung beiwohnten, wählten allerdings die komplette Stellvertreter-Riege neu. In den nächsten zwei Jahren werden demnach Sonja Wild, Hubert Leißle und Matthias Haag den Vorsitzenden bei seiner Arbeit unterstützen. Die seitherigen Stellvertreter und Stellvertreterinnen Willy Dorner, Anne Rose Zembrot und Rosa Eisele verzichteten auf eine erneute Kandidatur für ihre seitherigen Posten. Zum Teil bleiben sie allerdings in anderer Funktion in der Vorstandsriege. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Franz Hörmann, der seit 1973 die Kasse des Stadtverbands führt, wurde ebenso in seinem Amt bestätigt wie Schriftführer Karl Gläsle und Pressereferent Wolfgang Bohnert. Als Beisitzer in der CDU-Vorstandschaft wurden Günter Brutscher, Willy Dorner, Rosa Eisele, Wilhelm Heine, Ralph Herrmann, Rosita Kotté, Ursula Krabbe, Paul Maucher, Reiner Priebe und Michael Schmid gewählt.
Für das ausgeschiedene langjährige Vorstandsmitglied Anne Rose Zembrot fand Peter Lutz anerkennende Worte, wobei er insbesondere die klaren Aussagen der Reutener Ortsvorsteherin hervorhob. Diese kommentierte die Laudatio des Vorsitzenden dann prompt auf ihre unnachahmliche Weise: "Wer globt werra will, muss sterba und wer gscholta werra will, muss heirate". Sprach's, nahm ihren Blumenstock und folgte fortan den Ausführungen der beiden Referenten des Abends, Hermann Sambeth und Paul Locherer (siehe gesonderten Bericht unter dem Link "Aktuelles"). 
In seinem Rechenschaftsbericht ging Peter Lutz auf die Aktivitäten der CDU Bad Waldsee seit der letzten Jahreshauptversammlung im Jahr 2004 ein. Dabei nannte er insbesondere den intensiven Kommunal- und Europawahlkampf im Jahr 2004, die Stellungnahmen der CDU zu strittigen Themen wie Krankenhausversorgung oder Besetzung des Polizeipostens Bad Waldsee, die Aktivitäten im Rahmen des Weihnachtsmarktes und gesellige Ereignisse wie etwa die Abschlussfahrt der Gemeinderatsfraktion nach Südtirol, die, wie Willy Dorner ergänzte, "auf eigene Kosten der Teilnehmer" organisiert wurde. 
Zudem ging Lutz auf den anstehenden Besuch einer Abordnung aus dem Kanton St. Gallen am 2. September 2005 ein und informierte über die Exkursion in den Biosphärenpark im "Großen Walsertal", der am Samstag, 18. Juni, sein wird. 
Kassier Franz Hörmann legte die finanzielle Situation des Kassenverbands vor. Nachdem der Kommunalkampf im Jahr 2004 etwa 10.500 Euro kostete, der zwar über Spenden der Kandidatinnen und Kandidaten und einen Zuschuss aus der Fraktionskasse in einer Gesamthöhe von circa 7.300 Euro mitfinanziert wurde, aber dennoch mit mehr als 3.000 Euro die Kasse des Stadtverbands belastete, musste er auf Mehrausgaben von etwa 2.000 Euro im vergangenen Jahr verweisen. Dennoch bleibt die Finanzsituation des Stadtverbands solide.
In diesem Zusammenhang verwies Peter Lutz auf die erneute Strafe, die der CDU durch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse wegen der Parteispendenaffäre der hessischen CDU auferlegt wurde. Wenngleich die hessische CDU selbst die Hälfte der Strafe bestreitet, verbleibt auch dem Kreisverband Ravensburg ein Betrag von 48.950 Euro, der allerdings vorwiegend durch Spenden aufgebracht werden soll. Eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ist nicht vorgesehen.
Auf dem Foto links ist die neue Vorstandsriege zu sehen (v. l. n. r. Hubert Leißle, Matthias Haag, Sonja Wild, Peter Lutz), auf dem Foto rechts sind die ehemaligen Stellvertreter abgebildet (v. l. n. r. Rosa Eisele, Willy Dorner und Anne Rose Zembrot).

Hubert Leißle, Matthias Haag, Sonja Wild,                           Peter Lutz (Vorsitzender)  Rosa Eisele, Willy Dorner, Anne Rose Zembrot)

Momentaufnahmen von Gesprächen bei der Jahreshauptversammlung 2005 - was allerdings besprochen und beraten wurde, konnte im Bild nur angedeutet werden...(Fotos von Günter Brutscher und Willy Dorner)

Willy Dorner und Peter Lutz Anton Denninger, Ltd. Landwirtschaftsdirektor RV und Helmut Kiefl, MdL Thomas Manz, Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Bad Waldsee und Ralph Herrmann Ein Teil des Vorstands im Gespräch Willy Dorner, Rosa Eisele, Peter Lutz Rudi Martin und Paul Locherer Martin Schagemann Willy Dorner und Alfons Frey  Kassier Franz Hörmann   

Eindrücke von der Vorstandssitzung des CDU-Stadtverbands Bad Waldsee am 31. März 2005
Auf den Fotos sind zu sehen: Rosa Eisele und Anne Rose Zembrot, die beiden Ortsvorsteherinnen aus Haisterkirch bzw. Reute; der JU-Vorsitzende Linus Korherr (rechts) und sein Stellvertreter Marius Leißle (links), Schriftführer Karl Gläsle (bei der Arbeit), Sonja Wild (auf dem Foto links) und Rosita Kotté (rechts).

Rosa Eisele (Ortsvorsteherin Haisterkirch und Anne Rose Zembrot (Ortsvorsteherin Reute) JU-Aktive: Linus Korherr und Marius Leißle Schriftführer Karl Gläsle Sonja Wild und Rosita Kotté 

Mitgliederversammlung 2003 der CDU Bad Waldsee wählt Vorstandschaft
Hubert Leißle, im Hintergrund Bruno Dieth BAD WALDSEE (10. April 2003) - Vielleicht könnte man den bekannten Slogan aus der Sportwelt bemühen, um die Ergebnisse der Vorstandswahlen bei der Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbands Bad Waldsee am 10. April im DRK-Heim in Bad Waldsee zu kommentieren. "Never change a winning team", so haben offensichtlich die circa 40 Mitglieder gedacht und wählten fast die komplette Vorstandschaft wieder. Allein Armin Munding und Edwin Jehle aus Reute kandidierten nicht mehr. Wiedergewählt wurden Peter Lutz als Vorsitzender des Stadtverbands, seine Stellvertreterinnen Annerose Zembrot und Rosa Eisele und sein Stellvertreter und zugleich Fraktionsvorsitzender im Waldseer Gemeinderat Willy Dorner (auf dem Foto freuen sich von links nach rechts: Willy Dorner, Anne Rose Zembrot, Rosa Eisele und Peter Lutz). Im Mai 2003 sind es 30 Jahre, seit Franz Hörmann als Kassier des CDU-Stadtverbands erstmals gewählt wurde. Er und Schriftführer Karl Gläsle stellten sich ebenso wie Pressereferent Wolfgang Bohnert und die Beisitzer Sonja Wild, Paul Maucher, Ralph Herrmann, Michael Schmid, Wilhelm Heine, Matthias Haag, Hubert Leisle, Rainer Priebe und Günter Brutscher zur Wiederwahl.
In seiner Begrüßung verwies Peter Lutz darauf, dass die CDU bei weitem die aktivste parteipolitische Gruppierung in Bad Waldsee sei. Dabei erinnerte er an die Fahrten nach Stuttgart und Straßburg, den Tag der Abgeordneten, mehrere Veranstaltungen im Wahlkampf, wobei er vor allem den Abend mit Günther Oettinger hervorhob, der über das Ehrenamt mit zahlreichen Interessierten diskutierte. Die Monatsgespräche, so Lutz, seien wieder neu belebt worden. Selbst wenn die Bundestagswahl insgesamt nicht den erhofften Erfolg, nämlich den Regierungswechsel erbracht hätten, sei das Ergebnis vor Ort überragend gewesen.
Nach dem von Ferdinand Gut souverän geleiteten Wahlmarathon berichtete Helmut Kiefl, Landtagsabgeordneter aus Gaisbeuren, über die aktuelle Landespolitik. Dabei musste er sich auch kritische Anfragen, insbesondere hinsichtlich der anstehenden Verwaltungsreform, gefallen lassen. So konnten die Mitglieder einmal mehr im besten Sinne über Politik diskutieren und quasi "aus erster Hand" aktuelle Informationen erhalten.
Auf dem Foto sind Hubert Leißle (Vordergrund) und der im März 2005 verstorbene Bruno Dieth (Hintergrund) zu sehen.