CDU Bad Waldsee im Jahre 2007
Die Überraschung war gelungen: Musikalischer Dank an Willy Dorner
BAD WALDSEE (18.12.2007) - Perfekt
organisiert von Wolfgang Pfefferle und durch einen Tipp von Rosa Eisele
umgesetzt: die Weihnachtsfeier für die CDU-Gemeinderatsfraktion und für die
Vorstandschaft des CDU-Stadtverbands. Einige wussten es schon, dass
Fraktionschef Willy Dorner zum Jahresbeginn als 1. Vorsitzender der
15köpfigen CDU-Fraktion sein Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben wird
und dies auf dringendes Anraten seiner Ärzte hin. Ursprünglich war
vorgesehen, dass Barny Bitterwolf die besinnliche Feier zu den Texten von
Wolfgang Pfefferle musikalisch umrahmt. Dann erfuhr Barny Bitterwolf, dass
im Rahmen dieser Feier Willy Dorner als Fraktionsvorsitzender verabschiedet
werden soll. „Dann komme ich mit meinem gesamten Männerchor“, entschied er.
Gesagt, getan! Mit besinnlichem Lied- und Textgut beeindruckte die
Sängerschar aus dem Haistergau einmal mehr die Zuhörer und den total
verblüfften Willy Dorner, der mit solcher Aufwartung nicht gerechnet hatte.
Fraktionskollege Rudi Martin würdigte seine Verdienste als Fraktionschef
(1999), Basis- Arbeiter, JU- und CDU- Mann der ersten Stunde ( seit 1966 ),
Funktionsträger seit 1971, Wahlkampflokomotive, 1. Stellvertreter des
Bürgermeisters aus dem Gemeinderat. Eine überreichte Fotocollage stützte
diese Dankesworte. Margret Kohlschreiber übergab der Ehefrau Margret ein
Blumengebinde und für Willy gab es von der Fraktion einen Wellness-
Gutschein.
Text und Fotos: Rudi Martin
CDU-Gemeinderäte auf Info-Tour in
Markdorf
Bad Waldsee / Markdorf (17. November
2007) - Nach der Vorstellung eines
Nutzungskonzeptes für das Gaissmaier-Areal im Verwaltungsausschuss und im
Ausschuss für Umwelt &Technik durch Dipl. Ing. Hans Schuhmacher startete am
Samstag, den 17. November eine interessierte Delegation aus sechs
CDU-Gemeinderäten und zwei Vertretern der Freien Wählergemeinschaft zu einer
Informationsfahrt nach Markdorf, wo erst vor kurzem das neue Verkaufszentrum
Proma eröffnet wurde. Hier wollte man sich aus erster Hand von
kompetenten Vertretern Markdorfs informieren lassen. Und in der Tat, so war
es. Die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Wirth, Herr Reck vom
Bauträger RealMassivHaus und Mitinvestor sowie Herr Tittel vom Handels- und
Gewerbeverein zugleich Optikermeister und Inhaber eines der vielen
Geschäfte unter dem neuen Dach Proma, bereiteten ihnen
einen herzlichen Empfang. Sie waren erschienen und nahmen sich am „hellen
Samstagnachmittag“ für die Waldseer Abordnung reichlich Zeit, um deren
brennende Fragen zur Entwicklung und zur Konzeption des neuen Markdorfer
Vorzeigeprojektes ausführlich zu beantworten. Und Informationen gab es
vielfältig, sehr konkret, äußerst aufschlussreich, absolut kompetent und für
Bad Waldsees Interesse daher auch sehr hilfreich. Besonderes Interesse galt
dabei dem Zusammenspiel aller am Projekt Proma Beteiligten,
wobei die Gastgeber ihre Verwaltung wegen ihrer Kooperationsbereitschaft und
Zuverlässigkeit in den höchsten Tönen lobten. Als zusätzliches Bonbon gab
es von der CDU-Sradträtin und Centermanagerin Elvira Liewer, die das
Gesundheitszentrum, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kaufcenter Proma
gelegen, mit aufgebaut hat und als dessen Managerin fungiert: Herr
Tittel hatte die Waldseer Delegation in das Kommunikationszentrum des
Gesundheitszentrums, ins CAFÉ MEDI KUSS zu Kaffe und Kuchen
eingeladen. Mit berechtigtem Stolz wusste Frau Liewer die neueste
Errungenschaft Markdorfs auf dem Felde der Gesundheitsversorgung zu
präsentieren. Und was sie präsentierte, war ein überzeugendes,
synergetisches, gefälliges und ansprechendes Konzept in einem auch
architektonisch äußerst gelungenen Rahmen. Doch des Guten nicht genug: schon
bei Dunkelheit nahm sich Herr Tittel noch die Zeit für eine kurzweilige
Führung durch die reizvolle und schmucke Altstadt. Mit besten und wichtigen
Informationen bestens versorgt, überaus gastfreundlich betreut und voll
Zufriedenheit konnte die Delegation die Heimfahrt wieder antreten. Natürlich
war es für den stellvertretenden Bürgermeister Willy Dorner und CDU-Stadtrat
Wolfgang Pfefferle, der die Info-Tour initiiert und organisiert hat,
Ehrensache, sich mit einem kleinen Wohlfühlpaket der Waldsee Therme
bei den aufmerksamen Markdorfer Gastgebern aufs herzlichste zu bedanken.
Text: Paul
Kohlschreiber, Fotos: Willy Dorner
Großer
Bahnhof am Bahnhof
BAD WALDSEE - Meistens führt der Bahnhof in Bad Waldsee
selbst mittlerweile fast ein wenig ein Schattendasein. Wenngleich die
Besetzung des Bahnhofs mit Personal erfreulich ist, das Personal selbst mit
größter Zuvorkommenheit die Besucher und Reisenden berät und betreut, ist
der Bahnhof selbst eben so ein wenig am Bröckeln. Um nun sowohl auf den
dringend erforderlichen Erhalt des Bahnhofs und des Bahnverkehrs im Oberland
hinzuweisen, hat die CDU Bad Waldsee mit dem Bahnhofsfest am 9. September
2007 reagiert. Koordiniert von bodo fanden an mehreren Bahnhöfen der Region
Veranstaltungen statt. Zudem bot bodo eine Zugfahrt zum Bodensee und
umgekehrt ins Oberland an. Die CDU Bad Waldsee organisierte ein
Bahnhofsfestle, zu dem auch Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Paul
Locherer gab. So wurde es dann doch noch zum Großen Bahnhof am Bahnhof.
Zudem spielten die Stadtkapellen-"Oldies" erfrischend jung und fetzig auf
und haben so auch der Bahn wenigstens ein bisschen den Marsch geblasen.
Bleibt zu hoffen, dass die Aktion ihren Beitrag zum Erhalt des Bahnhofs,
vielleicht sogar zur Verbesserung und Renovierung des Gebäudes beiträgt und
ein weiterer Erweis der Unterstützung verschiedener Gruppierungen und eben
auch der CDU für den Erhalt des Bahnverkehrs in der Fläche wird.
Text: Günter Brutscher; Fotos: Rudi Martin und Willy Dorner
CDU-Exkursion nach Münsingen, Buttenhausen und Marbach
BAD WALDSEE - Im Rahmen des CDU-Sommerprogramms des
Kreisverbands Ravensburg veranstaltete die CDU Bad Waldsee gleich Anfang
August 2007 eine sehr interessante und abwechslungsreiche Lehrfahrt auf die
Schwäbische Alb.
Neben einer Besichtigung der Stadtpfarrkiche von Münsingen, die der
ehemalige Pfarrer von Münsingen, Josef Mattes, exklusiv und mit viel Humor
den mehr als 60 Mitreisenden gab, stand ein Besuch der Erinnerungsstätte an
Matthias Erzberger in Buttenhausen und eine Besichtigung des Haupt- und
Landgestüts Marbach auf dem Programm. In Buttenhausen ließen es sich die
meisten der Reisenden auch nicht nehmen, den dortigen jüdischen Friedhof zu
besuchen und einen Stein auf ein Grab zu legen. Großen Eindruck machte auch
die Führung im Matthias-Erzberger-Haus, der bekanntlich aus Buttenhausen
stammte und im Jahre 1921 ermordet wurde. Schließlich stand die Besichtigung
des Haupt- und Landgestüts auf der Tagesordnung, die mit der beeindruckenden
Anlage und den prächtigen Tieren überzeugte. Die Organisatoren der Fahrt
hatten ganze Arbeit geleistet und den Mitreisenden einen unvergesslichen Tag
bereitet.
Text: Günter Brutscher, Fotos: Willy Dorner
Landratswahl in
Bad Waldsee am 2. August 2007
BAD WALDSEE - Bei der Landratswahl am
2. August 2007 in Bad Waldsee war es selbstverständlich, dass auch die
örtlichen Lokalpolitiker dem früheren und wiedergewählten Landrat Kurt
Widmaier ihre Aufwartung machten. Widmaier wurde in seiner Geburtsstadt
wiedergewählt, was ihn ganz besonders freute. Kämmerer und Erster
Beigeordneter Thomas Manz vertrat Bürgermeister Roland Weinschenk
(Urlaub) und stellte den Kreisräten und Gästen die Stadt Bad
Waldsee als eine der Perlen Oberschwabens vor. Der Erste Beigeordnete
der Stadt beeindruckte dabei durch ein prägnantes und
ausgewogenes Grußwort. Die Wahl in der Stadthalle wurde zu einem grandiosen
Erfolg für Landrat Kurt Widmaier, der mit 95,1% der abgegebenen Stimmen
einen wohl einmaligen Vertrauensbeweis für sein Engagement zum Wohl unseres
Landkreises erhielt.
Text und Fotos: Rudi Martin
CDU-Kreisvorstand tagte in Haisterkirch
HAISTERKIRCH - Der Vorsitzende des
CDU-Kreisverbands Ravensburg Staatssekretär MdL Rudi Köberle war nach dem
Besuch des Betscher-Kirchenkonzerts am 23. Juni in der Haisterkircher
Pfarrkirche von dem denkwürdigen Ereignis nach dem Notenfund (die SZ berichtete
darüber) so angetan, dass er seine Kreisvorstandsmitglieder zur 17.
Kreisvorstandsitzung Mitte Juli 2007 in den Klosterhof eingeladen hatte.
Ortsvorsteherin Rosa Eisele hatte vor Ort alles bestens arrangiert und Ernst
Deiringer wieder einmal gewonnen, um den Gästen die Geschichte des Funds anhand
seiner Dokumenten – Präsentation zu zeigen und zu erklären. Die waren von seinen
Ausführungen sehr angetan, das zeigte der Beifall. Denn er wusste zu vielen
Details manche erheiternde historische Schmankerl hinzu zu fügen. Deiringer
deutete auch das interessante und anschauliche Deckengemälde im Apothekerzimmer
des Klostergebäudes und meinte, dass der Ausspruch des abgebildeten Apothekers „Salus
ex dosis“ (übersetzt: „in der richtigen Dosierung liegt das Heil“) sicher auch
für die Politiker von heute Gültigkeit hätte. Die Vorstandssitzung, zu der auch
der auch der CDU-Stadtverbandsvorstand und die Kreisräte des Wahlkreises
eingeladen waren, fand im Anschluss an die Führung im Sitzungssaal der
Ortschaftsverwaltung statt. Themenschwerpunkt war dieses Mal die Kreispolitik
und dazu referierte BürgermeisterRoland Bürkle, Chef der CDU-Kreistagsfraktion.
Er gab einen Überblick über die Halbzeitbilanz des Kreistags und erläuterte die
Ziele der Fraktion für diese Periode. Darüber wird in der SZ noch berichtet.
Roland Bürkle streifte alle aktuellen Themen und hatte dazu viel Stoff gesammelt
aus der gerade abgeschlossenen dreitägigen Klausurtagung der CDU-Fraktion.
Text und Fotos: Rudi Martin
Eindrücke von der Straßburg-Fahrt
Die Straßburg-Fahrt am 24. und 25. April hat alle
Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert. Zum ursprünglich geplanten Programm
des Besuchs von Straßburg und des Europaparlaments kam durch eine
Programmänderung auch noch eine Führung in der Pfarr- und Wallfahrtskirche
Lautenbach hinzu.
Fotos: Willy Dorner
Straßburg-Fahrt
der CDU Bad Waldsee
Bad Waldsee / Straßburg (April 2007) - Zu einer
Straßburg-Fahrt vom Dienstag, 24. April bis Mittwoch, 25. April 2007 lädt die
CDU Bad Waldsee ein. Am Dienstagmorgen fährt der Bus um 8.50 Uhr an der
Haltestelle Frauenberg, Kreissparkasse ab, um 9.00 Uhr an der Bleiche. Um 12.30
Uhr ist das Eintreffen in Straßburg mit einem anschließenden Mittagsimbiss
(Flammkuchen und Salat) im Restaurant "Pont St. Martin" geplant. Anschließend
gibt es um 14.30 Uhr eine Stadtführung mit Lucie Maechel. Zudem kann eine
Bootsfahrt für 7 Euro 30 gebucht werden. Spätestens um 17.45 Uhr geht es vom
Place Austerlitz aus mit dem Bus nach Lautenbach ins Hotel "Kreuz", wo es um 19
Uhr ein Abendessen mit gemütlichem Beisammensein gibt. Wer möchte, kann für 8
Euro eine Weinprobe buchen.
Am Mittwoch ist bis 9.30 Uhr Frühstück. Dann geht es mit dem Bus zum
Europaparlament in Straßburg, wo um 10.45 Uhr ein Gespräch mit Dr. Otmar Philipp
geplant ist. Von der Tribüne aus kann um 12 Uhr eine Plenarsitzung des
Europäischen Parlaments verfolgt werden. Um 13 Uhr steht unsere
Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle zum Gespräch zur Verfügung. Nach dem
Fototermin um 14 Uhr geht es wieder mit dem Bus nach Bad Waldsee, wo um 18.30
Uhr die Rückkehr geplant ist. Programmänderungen sind möglich. Der
Teilnehmerbeitrag liegt bei 70 Euro pro Person. In diesem Preis sind die
Buskosten, die Übernachtung im Hotel Kreuz mit Halbpension (Abendessen und
Frühstück) und die Stadtführung enthalten.
Anmeldungen bitte an Willy Dorner, Telefon 07524/2725, E-Mail:
willy.dorner@gmx.de ; Anmeldeschluss
ist der 17. April 2007
Bei der Anmeldung sollten Sie Ihren Namen mit Adresse und Ihr Geburtsdatum
angeben, weil diese Daten vom Europäischen Parlament verlangt werden.
Das genaue Programm schickt Ihnen Willy Dorner gerne per E-Mail zu.
Paul Locherer, MdL: "12-Stunden-Lauf in
Bad Waldsee war ein Vergnügen"
Bad Waldsee (08.01.2007) - Nach einem anstrengenden und
umfangreichen Programm mit den Abgeordneten Paul Locherer und Franz Romer, gab
es am Montag, 8. Januar 2007 abends um 19 Uhr noch eine abschließende
öffentliche Veranstaltung in der "Viehversteigerung" in Hopfenweiler. Die
Abschlussveranstaltung wurde beim "Tag des Abgeordneten" der CDU Bad Waldsee
gemeinsam mit dem Handels- und Gewerbeverein Bad Waldsee organisiert. Zuvor
waren die Abgeordneten, begleitet vom Stadtverbandsvorsitzenden der CDU Bad
Waldsee, Peter Lutz, und einigen Aktiven aus der Partei und deren
Stadtverbandsvorstandschaft im Rathaus, bei der Firma Jäckle in Gaisbeuren, bei
der Firma Walz Versandhaus, auf dem Hof Wolfgang Pfeiffer in Haisterkirch, in
der Realschule Bad Waldsee zu Gesprächen mit den Schulleitern der Waldseer
Schulen und bei der St.-Elisabeth-Stiftung in der Steinacherstraße.
Zur Abendveranstaltung in Hopfenweiler kamen dann überraschend und für die
Verantwortlichen erfreulich viele Besucherinnen und Besucher. Nachdem Matthias
Haag, einer der drei Stellvertreter des Stadtverbandsvorsitzenden, die Gäste und
die Abgeordneten begrüßt hatte, eröffneten diese mit einem Einblick in ihre
Arbeit in Berlin bzw. Stuttgart. Franz Romer, MdB, ging dabei auf die Erfolge
der Großen Koalition ein, die es immerhin geschafft hat, die Neuverschuldung von
für 2006 geplanten 39 Milliarden Euro auf nun geplante 19 Milliarden für das
Jahr 2007 zu drücken. Wenngleich dieser Betrag noch viel zu hoch sei, so Romer,
stimme die Halbierung der geplanten Neuverschuldung doch ebenso zuversichtlich,
wie die neu geschaffenen Arbeitsplätze und damit die Reduzierung der
Arbeitslosenquote. Nachholbedarf sah Romer, der noch immer neben seiner Arbeit
im Bundestag auch in der Kommunalpolitik tätig ist, vor allem beim Thema
Bürokratieabbau und in Bezug auf abschließende Klärung der Gesundheitsreform.
In Bezug auf das Ladenschlussgesetz prognostizierte er, dass die Regelungen
gelockert werden. Entschieden setzte er sich allerdings dafür ein, dass der
Sonntags- und Feiertagsschutz nicht weiter ausgehöhlt werden dürfe. Was die
Diskussion des Rauchverbots in Gaststätten angeht, zeigte er sich erleichtert,
dass diese nun endgültig Ländersache sei. Er selbst hätte in dieser Frage aber
eher eine auch für die Raucher annehmbare Regelung favorisiert.
Paul Locherer, der frisch gekürte Landtagsabgeordnete, ging auf die Situation
ein, dass Baden-Württemberg zusammen mit Bayern und Hessen der "Zahlmeister der
Nation" in Sachen Länderfinanzausgleich sei. Diese Situation sei unerträglich,
weil dadurch der sparsame Süden bestraft würde. Für das Oberland sah er
Handlungsbedarf und die Notwendigkeit weiterhin verstärkter Anstrengungen im
Bereich der Infrastruktur. Erfreut zeigte er sich, dass die Allgäubahn nun
zunächst bis 2010 "verrettet" werden konnte, wie er es zum Ausdruck brachte. Nun
seien allerdings auch kommunale Anstrengungen notwendig, dass die Allgäubahn
auch langfristig gesichert werden kann. Er sprach dabei unter anderem auch die
Situation der zum Teil maroden Bahnhöfe an.
In der Diskussion mit den Teilnehmern wurden unter anderem folgende Themen
angesprochen: Bahnhofsituation Bad Waldsee, Ansiedlung eines Baumarktes mit der
Bitte an die Gemeinderäte, die Entscheidung darüber nicht unter Zeitdruck zu
fällen, Situation der Landwirtschaft, die nach wie vor - gerade in
Baden-Württemberg und im Oberland - der vielleicht wichtigste (mittelbare)
Arbeitgeber ist, selbst wenn in der Landwirtschaft selbst nur noch relativ
wenige Menschen arbeiten. Zudem kamen Förderprogramme, die Berufsausbildung und
die Situation der Gastronomie in die Diskussion. Durchgängiges Thema der
Veranstaltung war die Klage darüber, dass zunehmend Gutachten erstellt werden,
die den Entscheidungsträger nicht selten auch die Verantwortung abnehmen sollten
und dass dringender Bedarf in Sachen Bürokratieabbau bestehe, wenngleich auch
deutlich wurde, dass jede Verordnung, die erlassen wurde, auch ganz bestimmte
Interessenlagen hinter sich hat.
Die kurzweilige Abendveranstaltung war gegen 22 Uhr zu Ende. Dem Dank von
Stadtverbandsvorsitzendem Peter Lutz an die Abgeordneten für deren mehr als
12-Stunden-Marathon in Bad Waldsee entgegnete Paul Locherer, dass der
12-Stunden-Lauf für "Ärzte ohne Grenzen", den er kurzem absolvierte wirklich
anstrengend gewesen sei. "Der 12-Stunden-Lauf in Bad Waldsee war dagegen ein
reines Vergnügen", so der Landtagsabgeordnete, weil in Bad Waldsee die
Zusammenarbeit der Gremien funktioniere, ein guter Branchen-Mix und eine gute
Wirtschaftsentwicklung festzustellen sei und vor allem die Fasnet, zu der er
auch heuer gern komme, ein wahres High-Light sei. Das hörten die Waldseer
naturgemäß gerne und applaudierten entsprechend den eifrigen und immer wieder
auch den Kontakt zur Bevölkerung suchenden Abgeordneten.
Text : Günter Brutscher; Fotos: Willy Dorner, Günter Brutscher und Rudi
Martin
Nachfolgend ein ausführlicher Bericht über den Tag
des Abgeordneten von unserem Pressereferenten Wolfgang Bohnert.
Renaissance für den Waldseer
Bahnhof?
Bad Waldsee (bo) -
Es ist nicht gänzlich auszuschließen, dass aus dem
heruntergekommenen Waldseer Bahnhofsgebäude wieder einmal ein Bauwerk wird, das
der Kurstadt wieder zur Zierde gereicht und mit der Bahn Ankommenden nicht mehr
gleich einen denkbar schlechten Eindruck von unserem sonst so schmucken
Städtchen vermittelt.
Jedenfalls gestatte es, so der Landtagsabgeordnete Paul Locherer,
das Strukturprogramm Ländlicher Raum des Landes Baden-Württemberg, im Rahmen der
Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur auch, entsprechende Bahnhofsprojekte der
Kommunen zu fördern. Allerdings könne dies nur bis zu einem Drittel der Kosten
geschehen, den Rest müsse die Stadt Bad Waldsee selbst oder durch andere
Investoren aufbringen.
Locherer machte diese Aussage anlässlich einer vom
CDU-Stadtverband und dem Handels- und Gewerbeverein gemeinsam durchgeführten
Diskussionsveranstaltung in der Versteigerungshalle, die den Abschluss des von
der hiesigen CDU initiierten „Tag des Abgeordneten“ bildete.
Der Erhalt der Allgäubahn, der vorerst durch den Einsatz aller oberschwäbischen
Abgeordneten bis 2010 gesichert sei, mache es auch notwendig, alle an der
Strecke liegenden Bahnhöfe wenn möglich aus ihrem „Dornröschenschlaf“ zu wecken,
weil auch ein ordentlicher Bahnhof mitentscheidend für eine Nutzung der Bahn
sein könne, sagte Locherer weiter. Die Städte und Gemeinden an der Bahnlinie
müssten deshalb in die Lage versetzt werden, „ihre“ Bahnhöfe selbst zu sanieren
und weiter zu entwickeln. Dem konnte der ebenfalls anwesende Waldseer
Bürgermeister Roland Weinschenk nur zustimmen. Er signalisierte die
grundsätzliche Bereitschaft der Stadt, sich dieses städtebaulichen Problemkindes
anzunehmen, zeigte aber eher gedämpften Optimismus, was die anstehenden
Verhandlungen mit der Immobiliengesellschaft der Bahn angeht. Diese sind
notwendig, weil die Stadt sich nur dann engagieren kann, wenn die Bahn bereit
ist, Ihre Immobilie zu verkaufen, und zwar zu einem für die Stadt akzeptablen
Preis. Jubeln kann man in Waldsee also noch nicht, aber Hoffnung besteht weiter,
zumindest mittelfristig wieder zu einem ansehnlichen Bahnhof zu kommen. Und die
Hoffnung stirbt schließlich zuletzt!
Großprojekt des
Einzelhandels lässt Fachhändler fürchten
Weiteres Thema des interessanten Abends, an dem –wie bereits am
gesamten Tagesprogramm- auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Franz Romer teilnahm,
war die geplante Ansiedlung eines Baumarktes im Gewerbegebiet Wasserstall.
Einheimische Händler befürchten, dass dieses Projekt mit den geplanten 10.000 qm
Fläche für Bad Waldsee überdimensioniert sei. Das könnte, so die Befürchtung,
fatale Folgen für den innerstädtischen Handel und direkt im Wettbewerb stehende
Fachhändler haben. Das Sortiment eines Baumarktes sei so breit gefächert, dass
eine Vielzahl von Branchen betroffen sei. Der Baumarkt selbst werde aber nicht
ausreichend zusätzliche Kaufkraft in Waldsee binden bzw. neu anziehen, um eine
für den Fachhandel zu befürchtende Umsatzverteilung ausgleichen zu können.
Die Meinung wurde von den beiden Abgeordneten zur Kenntnis genommen. Beide
betonten aber, dass sie hier in die Planungshoheit der Gemeinde nicht eingreifen
wollen und auch nicht können. Der Gemeinderat muss entscheiden. Dass er dies auf
Bitten der Händler „mit Nachsicht und ohne Zeitdruck“ tun soll, konnten die
anwesenden Stadträte wie auch der Bürgermeister als Bitte mit nach Hause nehmen.
Steuern,
Rauchverbot und langes Einkaufen
Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden des
Stadtverbandes der CDU, Matthias Haag, hatten Romer und Locherer in einer ersten
Runde praktisch alle derzeit mehr oder weniger heiß diskutierten politischen
Themen angesprochen: Rauchverbot in Gaststätten, Ladenschlussaufhebung,
Unternehmensteuerreform, Gesundheitsreform, Förderung alternativer Energien und
der Bürokratieabbau waren die Punkte, die dann auch in der regen Fragerunde von
den gut 40 Anwesenden mit den Politikern diskutiert wurden. Viel Neues kam dabei
nicht auf den Tisch. Wohl aber die Erkenntnis, dass Politik machen durchaus mit
dem Bohren dicker Bretter vergleichbar ist. Und, dass man in Koalitionen
kompromissbereit sein muss – der Grad der Kompromissbereitschaft allerdings
dürfte von Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen.
Viele Stationen an
einem 12-Stunden-Tag
Begonnen hatte der Tag des Abgeordneten bereits um neun Uhr
morgens. Begleitet von dem Stadtverbandsvorsitzenden Peter Lutz und wechselnden
Vorstands- und Fraktionsmitgliedern besuchten die beiden Abgeordneten zuerst
Bürgermeister Weinschenk, mit dem sie die Themen: Ganztagsbetreuung (“familienbegleitend“,
Konzept: Betreuung oder Schulung), Sanierung Maxibad und den Ausbau der B 30 um
Bad Waldsee erörterten.
Eine Besichtigung der Firmen Jäckle Schweißtechnik in Gaisbeuren und Baby-Walz
mit der Diskussion wirtschaftspolitischer Themen wie z.B. die anstehende
Unternehmensteuerreform schloss sich an.
Auf dem Gutshof St. Georg informierten sich die Volksvertreter über die dort
installierte Biogasanlage und den Arbeitsablauf auf einem modernen
landwirtschaftlichen Betrieb.
Beim Gespräch mit den Schulleitern der Waldseer Schulen wurden die Themen:
Bildungspolitik, Reformen, Ganztagsbetreuung, Lehrerversorgung,
Lehrerengagement, Erhalt von Schulstandorten sowie Aufgaben und Ziele derKinder-
und Jugendakademie besprochen.
Schlusspunkt des Tagesprogramms war der Besuch bei der St. Elisabeth-Stiftung.
Im Wohnpark am Schloss wurden die Abgeordneten von Pfarrer Josef Mattes, dem
früheren Stadtpfarrer in Bad Waldsee, willkommen geheißen. Die Vorstellung des
nach baden-württembergischen Qualitätsstandards gebauten Wohnparks wie auch der
gesamten Stiftung und ihrer zentralen Aufgaben durch Herrn Stuhlmüller wurde
praxisnah ergänzt durch einen Besuch des CDU-Mitglieds Albert Maucher und seiner
Frau, die im Wohnpark eine Wohnung besitzen. Die Zeit reichte nicht mehr, um
alle die Führung einer sozialen Stiftung betreffenden Problemfelder zu
besprechen. Wie wichtig den Abgeordneten Locherer und Romer dieses soziale
Aufgabenfeld in unserer Gesellschaft ist, zeigt die Tatsache, dass für das
Frühjahr gleich ein neuer Termin mit der Stiftungsleitung vereinbart wurde.
Einen Tag hautnah eine Stadt, ihre Betriebe, ihre sozialen Einrichtungen und
nicht zuletzt ihre Bürgerinnen und Bürger erleben und so deren Wünsche,
Meinungen und Vorschläge gebündelt präsentiert zu bekommen: Franz Romer und Paul
Locherer haben zwar einen langen und anstrengenden Tag in Bad Waldsee verbracht,
aber sie waren am Ende sichtlich angetan von dem, was ihnen der CDU-Stadtverband
geboten hatte. Für sie gilt es, aus der Fülle der erhaltenen Informationen das
für ihre politische Arbeit Wichtige zu sondieren und es in ihre Parlamentsarbeit
einzubringen. Die Dankadressen bei der abendlichen Veranstaltung fielen
entsprechend positiv aus. Und alle Verantwortlichen der CDU Bad Waldsees waren
sich einig: Sie werden den „Tag des Abgeordneten“ als feste Institution im
Jahresablauf ihrer Veranstaltungen auf alle Fälle beibehalten.
Text: Wolfgang Bohnert
CDU veranstaltet
Tag des Abgeordneten -
Romer und Locherer in Bad Waldsee
BAD WALDSEE (bo) -
Welche Pläne hat die große Koalition zur Reform der Unternehmensteuer? Wie
gestaltet das Land in Zukunft die Ladenschlussregelung? Wie
mittelstandsfreundlich ist die Politik in Bund und
Land? Spannende Themen stehen auf dem Programm eines gemeinsam mit dem Waldseer
Handels- und Gewerbeverein vom CDU-Stadtverband veranstalteten Gesprächs mit den
beiden CDU-Abgeordneten Franz Romer MdB und Paul
Locherer MdL. Am Montag, 8.
Januar sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber die
Gewerbetreibenden der Stadt, zu dieser Diskussionsveranstaltung eingeladen. Sie
beginnt um 19:00 Uhr in der Gaststätte der Versteigerungshalle in Hopfenweiler.
Bereits um 9 Uhr morgens beginnt für die beiden
Abgeordneten das Programm aus Anlass des traditionellen „Tag des Abgeordneten“,
den die hiesige CDU schon mehrfach veranstaltet hat. Wie aus einer Pressemeldung
der CDU hervorgeht, will sie an diesem Tag mit den für Bad Waldsee in das
jeweilige Parlament gewählten Abgeordneten vor Ort möglichst kompakt Stadt,
Schule, soziale Einrichtungen, Landwirtschaft und Gewerbe bewegende Themen
behandeln. An Beispielsfällen sollen politische Vorgaben besprochen,
Lösungsansätze für daraus entstehende Probleme gesucht und die Abgeordneten für
deren Umsetzung gewonnen werden.
Neben Gesprächen mit dem Bürgermeister und den Rektoren aller Waldseer Schulen
stehen so auch Besuche bei den Firmen Jäckle Schweißtechnik und Versandhaus Walz
auf dem Programm. In Haisterkirch werden sich die beiden Parlamentarier auf dem
Hof von Wolfgang Pfeffer mit der Biogaserzeugung beschäftigen und am späten
Nachmittag ist noch ein Besuch bei der Altenhilfe der St.-Elisabeth-Stiftung
vorgesehen.
Die Abgeordneten werden auf ihrer Informationstour durch unsere Stadt begleitet
von Vertretern des CDU-Stadtverbandsvorstandes und der Stadtratsfraktion.
Das Programm sieht folgenden Ablauf des Tags des Abgeordneten vor: 9 bis 10 Uhr:
Gespräch im Rathaus mit BM Roland Weinschenk und Stadtkämmerer Thomas Manz und
ggf. Bäderdirektor Peter Blank; von 10.20 Uhr bis 11.10 Uhr Besuch der Fa.
Reinhard Jäckle, Schweiß- und Schneidetechnik GmbH in Gaisbeuren, Riedweg 4; von
11.30 Uhr bis 13.10 Uhr Besuch der Fa. Walz Versandhaus GmbH, Industriegebiet
Nord, Steinstraße 28; von 13.30 Uhr bis 14.40 Uhr Besuch des Hofes Wolfgang
Pfeiffer, Biogas, Haisterkirch, Rathausstraße 28; von 15 bis 16-15 Uhr in der
Realschule Bad Waldsee Gespräch mit den Schulleitern aller Waldseer Schulen
unter der Leitung des Gesch.führenden Schulleiters Friedrich Schmid; von 16.45
bis 18.00 Uhr Besuch der St.-Elisabeth-Stiftung, Altenhilfe, Gesprächspartner
Herr Stuhlmüller und Herr Frick, Steinacher Straße 70; von 19 Uhr bis ???
öffentlich Veranstaltung mit dem Handesl- und Gewerbeverein Bad Waldsee in der
"Viehversteigerung" im Hopfenweiler.
Die Abgeordneten Franz Romer, MdB und Paul Locherer, MdL werden von Vertretern
der CDU-Stadtratsfraktion und von Vertretern des CDU-Stadverbandsvorstandes
begleitet.