Aktuelles 

Bad Waldseer Bildungsstiftung: Aktive Unterstützung durch den Stadtverband
Bad Waldsee (17. Dezember 2011) - Es ist gute Tradition geworden und vom Bad Waldseer Weihnachtsmarkt nicht mehr wegzudenken, das so genannte „Stadthüttele“. Vor dem weihnachtlich geschmückten Rathaus wechseln sich verschiedene Organisationen und Vereine, so auch der CDU-Stadtverband, im Verkauf von Glühwein und Punsch ab, um die Arbeit und die Förderziele der Bald Waldseer Bildungsstiftung zu unterstützen. Wärmende Getränke laden zu einem Schwätzchen ein, fördern die Kommunikation bei zauberhaftem adventlich-weihnachtlichem Ambiente und steigern den Umsatz, der dabei unserer Jugend zugute kommt. Eine gute Sache allemal. Text und Bild: Paul Kohlschreiber


Bild: v.l.n.r. - Reiner Priebe, Willy Dorner und Wolfgang Bohnert

Bad Waldsees Bürgermeister (CDU) seit 40 Jahren im Öffentlichen Dienst
Bad Waldsee (01. Oktober 2011) - Es ist schon etwas Besonderes, wenn man im Alter von 56 Jahren bereits ein vierzigjähriges Dienstjubiläum feiern darf. So geschehen im September, als Landrat Widmaier den Jubilar Roland Weinschenk, seines Zeichens Bürgermeister von Bad Waldsee, die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg überreichen und ihm im Auftrag des Ministerpräsidenten gleichzeitig für den treuen vierzigjährigen Dienst für die Menschen unseres Landes danken konnte. Schon im “zarten Alter von 16 Jahren“ mochte man fast sagen, begann er im Jahre 1971 seine Laufbahn als Azubi beim Landratsamt im Rems-Murr-Kreis. Selbstverständlich gehörte dazu, die Ausbildungszeit auf verschiedenen Rathäusern zu vertiefen. Danach begann er sein Studium an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung. Seine eigentliche Verwaltungslaufbahn als Inspektor begann bei der Stadtkämmerei Stuttgart, wo ihm die Aufgabe als Sachgebiets- und später als Dienststellenleiter übertragen wurde. Gleichzeitig war er dort Personalratsvorsitzender für 170 Mitarbeiter, ein Zeichen für das Vertrauen, das man ihm dort entgegenbrachte. Im Jahre 1990 wurde er Bürgermeister im hohenlohischen Waldenburg, wo er auch für die CDU im Kreistag saß. Zweimal wurde dort zum Bürgermeister gewählt, bis er im Jahre 2004 den Rathaussessel in Bad Waldsee erobnerte. Seit 2009 gehört Roland Weinschenk dem Kreistag an, wo er die Interessen unserer Stadt und seiner nächsten Umgebung vertritt. Auch bei der nächsten Bürgermeisterwahl 2013 wird Bürgermeister Roland Weinschenk wieder antreten, wie er vor kurzem angekündigt hat. Mit bei der Feier waren seine Frau Bettina Weinschenk, der erste Beigeordnete und Stadtkämmerer Thomas Manz, der erste Bürgermeisterstellvertreter Wolfgang Pfefferle (CDU), zweiter Bürgermeisterstellvertreter Bernhard Schultes und Herr Hainmüller, Leiter des Kommunalamtes im Landratsamt. Die dritte Bürgermeisterstellvertreterin und Fraktionssprecherin Margret Kohlschreiber (CDU) war verhindert. Die Bad Waldseer CDU gratuliert Bürgermeister Roland Weinschenk sehr herzlich und wünscht ihm für die weiter Zukunft, gute Gesundheit, Tatkraft und viel guten Erfolg.
Text: Paul Kohlschreiber Bild: LRA Ravensburg


Bild: Herr Hainmüller,Wolfgang Pfefferle, Thomas Manz, Benno Schultes, Landrat Widmaier, Bürgermeister Weinschenk, Frau Weinschenk

Stabwechsel in der Gemeinderatsfraktion
Bad Waldsee (30. September 2011) - Aus persönlichen Gründen hat Margret Kohlschreiber ihr Amt als Sprecherin der Stadtratsfraktion zurückgegeben. Ihre Aufgabe als dritte Bürgermeisterstellvertreterin wird sie weiter wahrnehmen. Als Nachfolger wählte die Fraktion deren bisherigen Stellvertreter, den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Matthias Haag. Margret Kohlschreiber, die zu den Mitbegründerinnen der nicht nur in Bad Waldsee bekannten CDU-Kinderkleiderbörse gehört und seit drei Jahren deren Vorsitzende die Hauptverantwortung übernommen hat, arbeitete schon gegen Ende der letzten Wahlperiode im Fraktionsvorstand mit, als der damalige Fraktionsvorsitzende Willy Dorner aus gesundheitlichen Gründen resignieren musste. Nachdem Martin Schagemann, neuer Sprecher der CDU-Fraktion, im derzeitigen Gemeinderat im letzen Jahr aus beruflichen Gründen ins Ausland gewechselt hatte, übernahm sie in Kooperation mit Matthias Haag als zweiten Vorsitzenden die Fraktionsführung. Veränderungen im familiären Umfeld veranlassten sie, das Amt abzugeben. Seit 1999 ist sie Mitglied im Gemeinderat und sie betont: „Das bleibe ich auch mit Herz und Seele, aber ich möchte nicht mehr die Verantwortung für so eine große Fraktion tragen.“ Die Ämter wurden also getauscht und Sonja Wild wurde als zweite Stellvertreterin gewählt. Gleichzeitig wurde auch Wolfgang Pfefferle, der ebenso dem Fraktionsvorstand angehörte und als erster Bürgermeisterstellvertreter fungiert, etwas entlastet. Nachdem sie schon in der Fraktionssitzung viel Lob und Anerkennung erhalten hatte, tat Matthias Haag dies auch vor dem Gemeinderat kund. „Du hast dir einen herausragenden Rang erarbeitet“ mit diesen Worten, einem Blumenstrauß, einem Gutschein und einer herzlichen Umarmung dankte Matthias Haag, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht in Stuttgart und seit drei Jahren Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, dieser engagierten Frau.
Text: Paul Kohlschreiber Foto: Brigitte Göppel

CDU Bad Waldsee mit dem Fahrrad unterwegs
Bad Waldsee (25. September 2011) - Bei herrlichstem Spätsommerwetter macht Bad Waldsees CDU wahr, was sie im Wahlkampf vor zwei Jahren versprochen hatte: Wir kommen zurück, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Per Fahrrad waren ehemalige Gemeinderatskandidaten, Vorstandsmitglieder und Gemeinderäte am letzten Septembersonntag nach Molpertshaus aufgebrochen, um über Mennisweiler, Zwings, Ehrensberg, Haisterkirch Osterhofen schließlich in der „Rose“ in Hittelkofen den Haistergau zu besuchen und sich über die jeweilige kommunalpolitische Situation vor Ort zu informieren. „Was hat die CDU Bad Waldsee eigentlich in Molpertshaus, das gar nicht zu Bad Waldsee gehört, zu suchen?“ mag sich der eine oder andere verwundert fragen. Günter Brutscher, der für Mittelurbach-Mennisweiler im Gemeinderat sitzt, hatte die passende Erklärung parat: Molpertshaus gehört politisch zu Wolfegg, kirchlich aber ist Mennisweiler der Pfarrgemeinde Molpertshaus zugeordnet, d.h. die Mennisweiler besuchen die Gottesdienste in Molpertshaus. Gleichzeitig ist Molpertshaus mit dem Kirchenchor, mit der Musikkapelle, einem Gemeinde- und Jugendhaus das kulturelle Zentrum auch für die Mennisweiler. Außerdem werden die Mennisweiler auch in Molpertshaus bestattet. Wenn die Mennisweiler, sei es alt oder jung nach Molpertshaus unterwegs sind, sind sie immer besonderen Gefährdungen durch den Verkehr, der stark zugenommen hat, ausgesetzt. Langjährige Bemühungen haben nun gefruchtet, so dass bis zum nächstjährigen Kreismusikfest in Molpertshaus ein Radweg entstehen dürfte, der die Verkehrssituation vor allem für Älter und Kinder entscheidend verbessert. Die Stadt Bad Waldsee ihrerseits fühlt sich der Sicherheit „ihrer Mennisweiler“ verpflichtet und wird einen entsprechenden Kostenanteil für den Radweg übernehmen. Diese Tatsache lässt, wie Günter Brutscher erläuterte, die Gemeinde Wolfegg hoffen, dass sich die Stadt Bad Waldsee auch um die Grabesruhe ihrer Mennisweiler sorgt und einen entsprechenden finanziellen Beitrag zur Unterhaltung des Molpertshauser Friedhofs leistet. In der Ortsmitte Mennisweiler unter einem Naturdenkmal, einer ca. 360 Jahre alten Linde, erläuterte Gemeinderat Günter Brutscher die Probleme von Mennisweiler, vor allem die belastende Verkehrssituation, die sich weiter verschärfen dürfte, über die Hochwassergefährdung und Bebauungsproblematik. Über Zwings, mit Blick auf das geplante interkommunale Gewerbegebiet OGI, über das in Bälde gerichtlich entschieden werden wird, ging es nach Ehrensberg mit seiner wunderschönen Aussicht. Manche Bauwünsche müssen dort, wie Ortsvorsteherin Rosa Eisele berichtete, wegen des Baurechts leider unerfüllt bleiben. Vorm Klosterhof Haisterkirch gab es einen kurzen Fototermin, bevor die Ortsvorsteherin die Radlertruppe über den Radweg den Haisterbach entlang nach Osterhofen führte. Hier zeigte sie am Beispiel Schreinerei Wirth-Bucher ein gelungenes, Beispiel architektonischer Umgestaltungsmöglichkeiten. Über den Höhenweg ging es nach Osterhofen, wo den Teilnehmern an der Kapelle Osterhofen sehr schnell die Problematik eines fehlenden Fußweges von Osterhofen nach Hittelkofen deutlich wurde. Deutlich wurde aber auch, dass es nicht einfach ist, diese Problematik zufrieden stellend zu lösen. In der „Rose“ stand das Thema „McDonalds“ im Mittelpunkt. Ein betroffener Anlieger einer möglichen Ansiedlung von McDonalds an der B 30 war eigens erschienen und seine Sicht, seine Sorgen und Befürchtungen über eine entsprechende Ansiedlung darzustellen. „Spannend, sportlich, informativ, politisch und unterhaltsam“, so muss man diese gelungene Polit-Radtour bezeichnen, bei der der Spätsommer seinen angenehmen Anteil beigetragen hat.
Fotobericht: Paul Kohlschreiber

Bemerkenswerter Sommerausflug der Bad Waldseer CDU
Bad Waldsee (27. August 2011) - „Eine Reise in dunkle Vergangenheit und in die fröhliche Gegenwart“ unter diesem Motto stand der diesjährige Jahresausflug der Bad Waldseer CDU. Wegen seiner Randlage und Nähe zur Schweiz waren die Nazis davon ausgegangen, die Alliierten, würden Friedrichshafen mit seiner bedeutenden Rüstungsindustrie vor Bombenangriffen verschonen. Luftschutz und Luftabwehr gab es nicht. Ein fataler Irrtum mit der Folge, dass Friedrichshafen im 2. Weltkrieg bis zu 80% zerstört wurde. Um den „Endsieg“ sicherzustellen, sollte daher die Friedrichshafener Kriegsproduktion in aller Eile unterirdisch weiter betrieben werden. Zu diesem Zweck ließen die Nazis in Goldbach bei Überlingen einen Stollen in die Erde treiben. „Vernichtung durch Arbeit“, so lautete die Devise der Nazis. KZ-Häftlinge aus Dachau, ausländische vorwiegend und davon besonders italienische wurden „hierher geschubt“, so der Fachjargon, um unter grausamen, unmenschlichen, verachtenden Bedingungen ab September 1944 in Windeseile einen entsprechenden Produktionsstollen in die Erde zu treiben. Herr Kley, Mitglied in der Vorstandschaft „Erinnerungsstätte Goldbacher Stollen“, führte die Waldseer Gäste nicht nur in diesen, unfertigen dunklen Stollen, sondern auch in die dunkelste Vergangenheit deutscher Geschichte. Nur wenige wissen von diesem Stollen und den unbeschreiblichen menschlichen Abgründen, die sich dort für die Gefangenen auftaten. Nach gerade mal 200 Tage später war der Krieg zu Ende. Dabei mussten über 170 Häftlinge, vorwiegend Italiener, aufs fürchterlichste gequält, ihr Leben lassen. Nur zwei Häftlingen war es gelungen, der Hölle des Naziregimes zu entkommen. Und dann Jahre später das Übliche. Entnazifizierung von Verantwortlichen, die “von nichts wussten“ und in neuer Umgebung als Ehrenmänner und Unschuldsengel öffentliche Ämter bekleideten oder sich in Gemeindeparlamente wählen ließen. Man war froh, nach zwei Stunden bedrückender, fassungsloser Berichte den Stollen voller Nachdenklichkeit und Betroffenheit, auch voller Scham wieder verlassen zu können. Befreiend war es dann, von Wolfgang Wörner etwas über das älteste Zeugnis christlicher Missionierung am Bodensee zu erfahren. In der nahe gelegenen Silvester-Kapelle zu hören. Im 9. Jahrhundert erbaut, mehrfach umgebaut, findet man heute noch wertvolle romanische Fresken, die zum Teil noch recht gut erhalten sind. Eigentlich sollte dieses wertvolle Kulturgut den Bahnschienen weichen, aber eine erfolgreiche, engagierte Initiative konnte die Kapelle retten und erst danach wurde mit der Entdeckung der Fresken die Bedeutung dieser ottonischen Kapelle deutlich und zu einem Schmuckstück christlicher Kultur herausgeputzt. Nach einem kurzen Imbiss ging es nun nach Lippertsreute auf den Rozh’schen Obstbaubetrieb. Auf der Fahrt mit dem Apfelzügle gab es viel Interessantes über einen beduetenden Wirtschaftszweig des Bodenseeraumes, dem Apfelanbau, seine Kultur, der Vermarktung zu erfahren. Kostproben jeglicher Art, von Äpfeln und seinen vielfältigen Säften durften dabei nicht fehlen. Abgerundet wurde der Tag durch ein reichhaltiges, schmackhaftes Bauernvesper. Ja, und der Most löste manche Zunge, so dass der gelungene Ausflug, bestens organisiert vom stellvertetenden Vorsitzenden Peter Lutz und Vorstandsmitglied Willy Dorner, einen fröhlichen und harmonischen Ausklang fand. Auch das gehört zu guter Kultur, zu unserer Kultur.
Fotobericht: Paul Kohlschreiber

CDU-Kreisvorstandschaft tagte in Durlesbach
Durlesbach (13. Juli 2011) - Schon zur Tradition beim CDU-Kreisverband gehört es, dass vor der Sommersitzung auch ein kulturelles Schmankerl aus der Region angeboten wird. Für den Vorsitzenden MdL Rudi Köberle war es dann auch geradezu eine Selbstverständlichkeit, die Fäden nach Durlesbach zu knüpfen, wo anfangs Juli mit einem 8tägigen Kulturfestival und Tausenden von Besuchern das 100jährige Bestehen des Bahnhofs Durlesbach ausgiebig gefeiert wurde. Der heutige Kultbahnhof war im 19. Jahrhundert 20 Jahre lang sogar „Hauptbahnhof“ von Bad Waldsee mit dem Titel Stadtbahnhof, bis dann die Allgäubahn von Herbertingen über Aulendorf, Bad Waldsee bis Leutkirch zur direkten Verbindung mit der großen Welt für Waldsee und sein Umland wurde. Nur für das Kloster, für dessen Schwestern und Besucher war Durlesbach als Bahn-Haltestelle noch interessant geblieben. Aber das endete auch 1984. Jetzt rauschen auf der Gleisanlage, nur wenige Schritte vom ehemaligen Bahnhof entfernt, die Regional- und Interregiozüge auf der Strecke Friedrichshafen - Ulm vorbei. Zugreisende können nur während wenigen Sekunden das Eisenbahn-Kulturdenkmal wahrnehmen. Dabei hat dieser Bahnhof durch das berühmt gewordene Lied „Auf der schwäb`sche Eisebahne“ im ganzen deutschen Sprachraum ebenfalls einen riesigen Bekanntheitsgrad erlangt. Ein großer Teil der CDU-Vorstandsmitglieder war sicherlich zum ersten Mal in Durlesbach und durfte dank der Gastfreundschaft der jetzigen Bahnhofsbesitzer Michael Nordhausen und Petra Bitsch in den gründlich renovierten, inzwischen heimeligen, ehemaligen Bahnhofsräumen (heute: Cafe Allegra, Goldschmiede Lichtwerk, Wellness-Studio) tagen. Künstler René Auer informiert über sein Kunstschaffen vor Ort.
Weit über die Stadtgrenzen hinaus hat sich der Bad Waldseer Künstler und Grafiker René Auer einen guten Namen gemacht. Extra für die CDU-Kreisvorstandmitglieder hat er eine Führung angeboten und beschenkte die Vorstandsmitglieder und die acht als Gäste dazugekommenen Bad Waldseer CDU-Stadtverbandsmitglieder mit seinen Anekdoten und Informationen zum Kunstschaffen insbesondere zu seinem Engagement in Durlesbach. Dazu überreichte er noch ein bildhaftes Erinnerungspräsent für die Gäste. In Durlesbach ist ein Teil seiner Atelierarbeiten ausgestellt. Die Ausstellung ist noch bis Oktober geöffnet.
Die Bilder und Grafiken René Auers sind zum Thema „Mein Waldsee - mein Durlesbach“ zusammengestellt worden und spiegeln große Heimatverbundenheit und die Liebe zu Details mit verschiedensten künstlerisch geprägten, ausdrucksvollen Techniken wider. Bronzegruppe zum Lied „Auf der schwäb`sche Eisebahne“ ist ein Werk von René Auer.
Die hier inzwischen zum Magneten gewordene bronzene Figurengruppe beim Eisenbahndenkmal - vor zwei Jahrzehnten geschaffen - mit dem Bauern (im Lied: „Bäuerle“, „Beierle“, „Baura“), der Frau („Weible“), dem Schaffner ( „Kondukteur“) und dem störrischen Ziegenbock („Goißbock“, „Geißbock“, „Böckle“) zeugen von der schwäbischen Verwurzelung des Künstlers. R. Auer berichtete über das Werden dieser Figurengruppe, mit welchen Techniken er die Vorlagen erstellte und wie er durch den inzwischen verstorbenen Stifter Alfons Walz zum ehrenvollen Auftrag kam.
Ein Stück Durlesbacher Eisenbahn-Nostalgie kann jedermann mit etwas Geduld selbst nachvollziehen. Denn dazu hat R. Auer einen Bastelbogen entworfen, der für 12 Euro erhältlich ist.
Der Kreisvorsitzende Rudi Köberle bedankte sich bei René Auer für die interessante Führung und merkte auch an, dass Durlesbach ja auch eine Brückenfunktion hat zwischen den beiden Wahlkreisen Ravensburg und Wangen. Die beiden direkt gewählten Abgeordneten im Landtag Mdl Rudi Köberle und MdL Paul Locherer vertreten eine mit Kulturgütern reich gesegnete Region. Durlesbach gehört sicher dazu. Ein Wunsch äußerte der Künstler René Auer noch: Für die Überdachung des Eisenbahndenkmals wünscht er sich eine gläserne Konstruktion, denn die von der Umweltbehörde vorgeschlagene aus getöntem Blech macht einfach dunkel.

In der anschließenden Kreisvorstandssitzung wurden ganz aktuelle Themen zur Landes- und Kommunalpolitik sehr intensiv diskutiert.
Fotobericht: Rudi Martin

Engagierte Diskussion beim CDU-Bürgergespräch
BAD WALDSEE (09. Juni 2011) - Der Donnerstagabend vor Pfingsten war offensichtlich kein günstiger Termin für eine Bürgergesprächsrunde, denn Margret Kohlschreiber, Sprecherin der CDU-Gemeinderatsfraktion, konnte gerade mal 20 Gäste begrüßen im Nebenzimmer der Gaststätte „Kreuz" (Kirchplatz). Den Gekommenen kam die kleine Runde aber durchaus entgegen, denn sie konnten den acht anwesenden CDU-Gemeinderäten in aller Deutlichkeit und ausführlich schildern, was sie bewegt.
Die Diskussion leitete der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Matthias Haag. Thematisiert wurden nur kommunalpolitische Angelegenheiten. Landes- und Bundespolitik spielten keine Rolle. Der Diskussion, die bis 22.30 Uhr dauerte, wurde breiten Rahmen gwährt und das wurde von allen Gesprächsteilnehmern als sehr positiv empfunden. Die Frage- und Anregungsrunde nutzte zu Beginn ein Reutener Bürger, um seinen „Kropf" gründlich zu leeren. Er bemängelte, dass von offizieller Seite auch von der Presse oft die Begriffe „Ortsteile" bzw. „Stadtteile" verwendet werden. „Dabei hat die Stadt doch fünf Ortschaften, es gibt doch keine „Teilortsräte", so sein Kommentar. Deutlicher wurde der Reutener Bürger bezüglich der Stadtentwicklungsplanung und der vorgesehenen Änderung des Flächennutzungsplans. „Wird hier manches unter der Decke gehalten in Bezug zu einem Neubauvorhaben der Raiffeisenbank Reute-Gaisbeuren?", so fragte er. Die Standortfrage treibt ihn um, denn mit einem Neubau zwischen den beiden Ortschaften, würde der Dorfkern von Reute entvölkert und Verödung drohe, so seine Kritik. CDU-Stadträte nahmen die Anregung auf und versprachen eine breite Diskussion darüber führen zu wollen, auch sei ihnen noch kein Entwurf bekannt. Das Planungsvorhaben liege schließlich bei der Raiffeisenbank, die anscheinend auch die Ansiedlung eines Verkaufsmarkts im geplanten Neubau favorisiere. Gerade dieses Vorhaben könnte jetzigen Reutener Geschäften schaden, befürchtet der Reutener Bürger.
Zwei Bad Waldseer Innenstädtler nutzten das Bürgergespräch, um vertieft, sachlich, aber durchaus emotional bewegt, ihre Sicht zu Entwicklungsmöglichkeiten in der Kernstadt darzulegen. Ganz wichtig erscheint ihnen, die Parkplätze auf der Bleiche und in der Wurzacher Straße, wie derzeit geregelt, zu belassen. „Die in die Diskussion gebrachte Festwiese sollte man nach hinten verlegen", so der Kommentar. Erinnert wurde daran, dass man schon seit eineinhalb Jahren Informationen darüber habe, dass der Netto-Markt aussiedeln will. „Gab es in der Zeit keine Angebote von Seiten der Stadt?" „Wissen die Rathausverantwortlichen auch, dass die Wurzacher Straße die erfolgreichste Geschäftsstraße von Bad Waldsee geworden ist?" „Wie geht es mit dem einst geplanten Muschgay-Parkdeck weiter?" „Was geschieht mit dem ehemaligen Feuerwehrhaus?", „Kann man sich eine Stadt in der Größenordnung von Bad Waldsee ohne eine Stadthalle mit großer Raumkapazität vorstellen?", „Gibt es konkrete Planungen für das ehemalige Gaissmaier- Areal?", „Ist ein Erwerb des Bahnhofs, der bekanntlich ein Schandfleck ist, überhaupt sinnvoll und möglich?" Fragen über Fragen wurden angerissen und kommentiert. Für einen Altstadtrat wäre es ganz wichtig, dass sich alle Stadträte zu hochaktuellen Themen persönlich äußern.
Besonders gelobt wurden die Gemeinderäte für ihr ehrenamtliches Engagement und dafür, dass sie sich in großer Zahl bei den Workshops eingebracht hatten. Aufgaben gibt es ja in Hülle und Fülle. Betont wurde auch, dass bei der Rahmenplanung „Bad Waldsee 2020" nicht nur Visionen nachgehangen wird. Schnelle Lösungen erwartet ein Versammlungsbesucher bei angesprochenen Punkten wie die Innenstadtbeleuchtung, die Besetzung des Polizeipostens nachts oder die weitere Nutzung von Familiengräbern auf dem alten Friedhof.
Den Gemeinderäten ist durchaus bewusst, dass sie letztendlich die Entscheidungsträger sind. „Durch die „Ideenfabrik" bei den Workshops sind wir auch positiv geläutert worden", erklärte Matthias Haag, der in einem längeren Statement vehement zu einem Vorwurf gegen die CDU-Fraktion Stellung bezog, sie schädige mit ihrem Antrag ( Erhöhung von derzeit 34% auf 45% ohne Autoverkehr) die Geschäftsleute. „Wir wollen derzeit überhaupt keine Parkplätze abbauen, alle Umsetzungspunkte zur Förderung des Umweltverbunds sind noch auf dem Prüfstand. Wir nehmen die Anregungen der Bürger ernst und setzen uns damit auseinander", argumentierte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Stadtrat Matthias Haag . Margret Kohlschreiber erklärte zum Schluss, dass sie alle Einwände und Fragen aufgeschrieben habe und diese innerhalb der CDU-Gemeinderatsfraktion ausführlich zur Beratung gelangen werden.
Text: Rudi Martin,  Fotos: Rudi Martin

CDU Bad Waldsee diskutiert ihre Zukunft nach dem Machtverlust im Land -
Offene und kontroverse Diskussionen im Stadtverband sollen neuen Mitgliedern Anreize zur politischen Mitarbeit bieten
BAD WALDSEE (20. Mai 2011) - Nach den schrecklichen Ereignissen von Fukushima und dem für die CDU schmerzlichen Ergebnis der Landtagswahl hat sich die Bad Waldseer CDU zu ihrer Hauptversammlung  im Löwen getroffen. Man durfte gespannt sein, wie die Mitglieder der  Bad Waldsee CDU Ergebnisse und Folgen der verlorenen Wahl bewerten würden und wie sie sich die weitere politische Entwicklung in der CDU vorstellt. MdL Paul Locherer als Wahlkreisabgeordneter war eigens dazu angereist, um aus Sicht der Landes-CDU zu berichten, wie sie sich die Arbeit als Oppositionspartei vorgenommen hat und wie sich die CDU als Landesverband neu aufzustellen plant. Ehrungen  langjähriger, verdienter Mitglieder so wie die Regularien einer Neuwahl des Vorstandes waren der ruhigere und unstrittige Teil der Hauptversammlung, so dass viel Zeit für eine offene und kritische Diskussion blieb. Vorsitzender Matthias Haag wurde einstimmig im Amt bestätigt und das Vorstandskollegium wurde bei  zwei Neubesetzungen als Beisitzer und Webmaster komplett  wieder gewählt. Eine lebhafte Diskussion mit vielen Beiträgen machte deutlich, dass die CDU Bad Waldsee sowohl ein kritischer, aber auch konstruktiver Teil der CDU Baden-Württembergs sein will.
Mit dem angenehmeren und erfreulichen Teil der Hauptversammlung beginnend konnte der Vorsitzende eine Reihe verdienter Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ehren. Für fünfzig Jahre Mitgliedschaft wurde der 70-jährige, noch jugendlich wirkende Karl Gläsle geehrt, der  auch dem neuen  Vorstand als Schriftführer wieder angehören wird. Ferdinand Gut, langjähriger Vorsitzender des Stadtverbandes und Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, der die Vorstandswahlen zügig durchführte und der ebenso wie Gebhard Kibler, lange Zeit Gemeinderat , sowie Franz Hörmann, – er war eine ganze Generation lang Kassier – Adolf Liebel, Otto Merk, sie alle erhielten als Anerkennung die Ehrennadel der CDU. Der Vorsitzende Haag würdigte ihre Verdienste für die CDU, die sie sich schon zu Zeiten, als noch Konrad Adenauer Bundeskanzler war, zu erwerben begonnen hatten. Für vierzig Jahre Mitgliedschaft wurde Willy Dorner  geehrt, der für die CDU 35 Jahre im Gemeinderat saß. Mit großem Beifall würdigte die Versammlung vor allem Willy Dorners unermüdlichen und vorbildlichen  Einsatz in allen Wahlkämpfen, auch im vergangenen. Kurz gab der Vorsitzende einen Abriss über das abgelaufene Geschäftsjahr, wobei er die Bürgergespräche der CDU als sehr wichtig und erfolgreich bewertete. Enttäuscht zeigte er sich über geringes Bürgerinteresse an bildungspolitischen Themen und  über die noch relativ geringe Bürgerbeteiligung in den Arbeitskreisen „Städtebaulicher Rahmenplan“. Als eines der wichtigen Ziele sieht er die Gewinnung neuer, vor allem junger Mitglieder. Und dies ist nur mit  offenen, durchaus kontrovers geführten Diskussionen innerhalb des Stadtverbandes möglich. Über die Unterstützung seiner Vorstandskollegen fand der Vorsitzende nur lobende Worte, ebenso für den Einsatz unseres Wahlkreisvertreters Paul Locherer.
Kurz und bündig wurden die Wahlen durchgeführt. Mathias Haag als Vorsitzender, Hubert Leißle, Peter Lutz und Sonja Wild bleiben Stellvertreter von Matthias Haag, ebenso Paul Kohlschreiber als Pressereferent und Reiner Priebe Kassier. Günter Brutscher hat sein Amt als Webmaster abgegeben an Martin Pfob und bleibt als Beisitzer im Vorstand. Als weitere Beisitzer wurden gewählt: Willy Dorner, Rosa Eisele, Franz Fesseler Juliane Halder (neu), Wilhelm Heine, Helmut Kiefl, Ursula Krabbe, Paul Maucher.
MdL Paul Locherer gab in einem kurzen Vortrag Bericht, wie sich die Arbeit im neuen Landtag gestaltet, sowohl bei der CDU als auch in der Regierungskoalition. Sehr erfreut zeigte er sich über seine Wahl zum agrarpolitischen Sprecher seiner Fraktion. Mit den Bereichen, Landwirtschaft, Umwelt und Tourismus sei diese Funktion für ihn geradezu maßgeschneidert, und da die Region auf keinen gewählten Regierungsvertreter zurückgreifen könne, hält er die Aufgabe, unseren Landstrich entsprechend zu vertreten, für sich und die Region für äußerst wichtig. Trotz der Niederlage, trotz aller Mängel konnte MdL Paul Locherer dem Wahlkampf auch noch positive Aspekte abgewinnen, wobei er sich für  die Unterstützung der Waldseer herzlich bedankte. Ohne „Fukushima“, das alle politischen Diskussionen überlagert hat, ohne die dumme Äußerung von Wirtschaftminister Brüderle hätte die CDU ihre Regierungsarbeit fortsetzen können. Er machte auch klar, dass die CDU keine Fundamentalopposition betreiben wird, sondern zur sachlichen und kritischen Kooperation mit der Landesregierung bereit ist. Den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann schätze er trotz aller politischen Meinungsunterschiede persönlich sehr hoch.
In der sich anschließenden sehr offenen und auch sehr kritischen Diskussion machten die Mitglieder schon deutlich, dass der Misserfolg in diesem Fall nicht nur einen Vater hat. Die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, was der Bund zu vertreten hat und von Stefan Mappus besonders heftig unterstützt wurde, führte  zu seiner geringen Akzeptanz. Geringes Zutrauen in Kernkompetenzen, Stuttgart 21, das alles ergab einen Mix, der für die CDU im Verbund mit den schlechten Wahlergebnissen zur Abwahl geführt hat, das hat die Wahlanalyse der ARD deutlich ergeben. Beklagt wurde an diesem Abend auch, dass nicht mehr so ganz klar sei, was die CDU eigentlich „will“ und „vertritt“. Was macht das C in der CDU noch aus? Matthias Haag nannte die Entsorgung des Atommülls eine ethische und christliche Aufgabe, die wir nicht unseren Kindern und Enkeln überlassen dürfen. Hier könne sich die CDU profilieren. Atommüllentsorgung, Ganztagesbetreuung, Kindertragesstätten, alles Aufgaben einer zukünftigen Familienpolitik, sie gehören dazu. Auch wurde kritisch angemahnt, ob die CDU künftig einen Koalitionspartner FDP überhaupt noch braucht. Bauchschmerzen bereitet offensichtlich auch vielen Mitgliedern, wie der neue CDU-Landesverband neu aufgestellt werden soll. Es wurde stark bemängelt, dass es bisher nur einen Kandidaten für den Landesvorsitz gibt und man wünscht sich in der Bad Waldseer CDU nicht nur eine Wahl des Landesvorsitzenden, sondern eine Auswahl. Die Wahl müsse nicht zwangsläufig im Juli erfolgen. Es bleibe noch genug Zeit, dass sich weitere Kandidaten positionieren und präsentieren können. Dies will MdL Paul Locherer, beauftragt von der CDU Bad Waldsee, nach Stuttgart mitnehmen.. Im übrigen hat die damalige Befragung der Mitglieder, ob Schawan oder Oettinger Ministerpräsident/in und Landesvorsitzende/r werden soll, der CDU nicht geschadet, so die Meinung eines Diskussionsteilnehmers. Erfreulich an der Diskussion, dass sie offen, kritisch, in keinem Fall aggressiv, vielmehr konstruktiv und erfrischend geführt wurde, dass sich die CDU Bad Waldsee nicht mit dem politischen Gegner beschäftigte, sondern durchaus „vor der eigenen Türe zu kehren“ wusste, ganz im Sinne des Vorsitzenden Matthias Haag, dem solche Diskussionen ein Herzensanliegen sind und ohne die ein politischer Ortsverband zwangsläufig verkümmern muss. Daher sind alle politisch interessierten Bürger  herzlich eingeladen, ihre demokratischen Rechte wahrzunehmen und sie in die CDU einzubringen.
Text: Paul Kohlschreiber, Fotos: Paul Kohlschreiber und Rudi Martin

CDU-Stadtverband schon mitten im Wahlkampf für die Landtagswahlen am 27. März 2011

BAD WALDSEE (Februar 2011) - Schon am Samstag, 12.02.2011 haben Peter Lutz und Willy Dorner Werbung angebracht, weil die Kanzlerin und der MP  nach RV gekommen sind. Die Werbung hat sich gelohnt, denn der Stadtverband konnte einen Bus einsetzten, der mit fast 50 Personen gefüllt war.
Am Mittwoch, 15.02.2011 haben Paul Kohlschreiber und Willy Dorner sämtliche städtische Plakatwände der Stadt Bad Waldsee einschließlich unserer 5 Ortschaften  mit der CDU - Werbung für die Landtagswahl am 27.03.2011 beklebt.. Prompt bedankte sich der Kandidat unseres Wahlkreises Paul Locherer für die Unterstützung.
Ab 20.02.2011 werden die Plakate an den Lichtmasten angebracht.

Vorzeigemodell: Schulmilchprojekt im Schulzentrum Doechtbuehl von Bad Waldsee
Bad Waldsee (Januar 2010)  - Sämtliche Redner kamen heute Morgen regelrecht ins Schwärmen, als es darum ging, ein wohl einzigartiges Projekt ins rechte Licht zu rücken. Im Mittelpunkt stand eines der wichtigsten Lebensmittel überhaupt nämlich der „Muntermacher“ Milch.
Gestartet wurde das Schulmilchprojekt schon im Herbst 2009 und zwar ursprünglich nach einer Idee der Bad Waldseer Firma Dr. Schaette GmbH. Damals hatte die Firma, die bekanntlich enge Beziehungen zur Landwirtschaft pflegt, 5000 Liter Milch gesponsert, die kostenfrei als Frischmilch in der Döchtbühl-Mensa ausgegeben worden sind. Volker Schwarz, Geschäftsführer der Firma Schaette war selber überrascht, wie unerwartet hoch sich die Nachfrage durch die Schüler entwickelte. Nach 80 Tagen waren schon 1000 Liter Milch getrunken worden. Das Nahrungsmittel Milch wird durchaus geschätzt. Die Unterstützung des Projekts durch Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und durch die Koordinationsstelle Mens1a mit begleitenden Beratungsangeboten durch das Ernährungszentrum Bad Waldsee ist vorbildlich.“ Dieses Netzwerk ist Kern des Gelingens“. Das betonten neben Volker Schwarz sämtliche weiteren Redner. So Bürgermeister Roland Weinschenk, der auf dieses Modell ganz stolz ist und in seiner Begrüßungsansprache darauf hinwies, das hier Zeichen gesetzt wurden für die regionale Vermarktung und  für eine gesunde Ernährung. Hauptamtsleiter Alfred Maucher lobte ganz besonders Frau Brigitte Czöndör als „Herzstück“ der Koordinationsstelle, die sie zusammen mit Sven Holzhofer recht umsichtig und engagiert leitet.
Der Geschäftsführende Schulleiter Frieder Schmid ( Realschule), der zugleich für seine Schulleiterkollegen Josef Forderer ( Förderschule), Günter Aßfalg (Grund- und Werkrealschule) und Dr. Wolfram Winger (Gymnasium) sprach, bedankte sich im Namen aller Schulen, der Eltern und vor allem der Schüler für diese segensreiche Einrichtung. Er betonte den sozialen Aspekt dieser Aktion. „ Es gibt leider Kinder, die ohne Frühstück zur Schule kommen. Die sind dann auch die großen Nutznießer dieses Milchangebots.“
Geschäftsführer Albrecht Weil vom Dornahof - eine Einrichtung der Wohnungslosenhilfe - freute sich besonders darüber, dass seine Einrichtung, die täglich 2500 frische Mahlzeiten unter anderem  als Caterer an verschiedene Schulen liefert, hier auch karitativ Wertvolles zu leisten vermag. „Wir schaffen hier mit unserer Einrichtung Plätze für Menschen, damit diese  ins Erwerbsleben zurückfinden können. Unser Engagement hier entspricht einer Win-win-Strategie“.
MdL Minister Rudolf Köberle und MdL Paul Locherer sind voll des Lobs über das „Waldseer Modell“
In aller Frühe sind die beiden Politiker nach Bad Waldsee gekommen zu einem so genannten Ministerfrühstück. Sie fanden jedoch kaum Zeit, um die Köstlichkeiten der Mensa so richtig genießen zu können. Bei einer Schulstunde  in der Mensa mit Oberstufenschülern (12 und 13) des hiesigen Gymnasiums wurden sie mit  Fragen so richtig „gelöchert“. Die Schülerinnen und Schüler aus drei Leistungskursen ( Politik und Gemeinschaftskunde ) waren von Studiendirektor Peter Walz, der die Unterrrichtsstunde auch moderierte, bestens präpariert worden. Ihre Fragen im Wesentlichen zu Landwirtschaft, Ernährung und Energieversorgung ließen erkennen, dass sie sich intensiv mit Problemen der  Gesellschaft auseinandersetzen.  Beide Politiker verstanden es, mit sachbezogenen Antworten  die Zielrichtungen der Landesregierung einleuchtend zu erläutern.
Rudolf Köberle erinnert sich übrigens noch gut an die  Referendarzeit am Waldseer Gymnasium bei seinem damaligen Mentor Emil Kaphegyi (SPD- Stadtrat). „Das politische Kontrastprogramm hat den freundschaftlichen Verbindungen keinen Abruch getan“, merkte der CDU-Politiker an.
Rudolf Köberle und Paul Locherer werben zukünftig für das neue „Waldseer Modell“. „Eine Milchzeit für Schüler einzurichten, ist etwas Großartiges und wird von uns zur Nachahmung empfohlen werden. Wir gratulieren dazu, dass in Bad Waldsee ein Nachfolgeprojekt heute eröffnet werden kann, das bislang in unserm Land einmalig ist“.
Entscheidend für die nachhaltige Fortsetzung des „Schaette- Angebots“ war das Finden zusätzlicher Sponsoren. Insgesamt wurde eine fünfstellige Summe locker gemacht, um das Schulmilchprojekt weiterhin zu fördern. Es sind dies:  Bad Waldseer Bank, Druckwerk Süd, Elektro Keßler, Firma Planta Vet, Firma Dr. Schaette GmbH
Bei der ersten Milchausgabe (Fortsetzungsmodell) in der Cafeteria gesellten sich zu den Sponsoren und den Repräsentanten aus der Politik auch Schülerinen und Schüler.
Fotobericht: Rudi Martin

Es  muss nicht  immer nur  Wahlkampf sein
Jeder Besuch eines Abgeordneten oder eines Regierungsvertreters wird derzeit argwöhnisch beobachtet und von „interessierten Kreisen“ gerne als Wahlkampf abgetan. Das mögen manche auch zum Besuch von Staatssekretär Hillbrand  vom Sozialministerium  vermuten. Wer sich aber erinnert, weiß dass der Staatssekretär auch im vergangenen Jahr am 2. Juli in Bad Waldsee war, um die Preisverleihung  für das soziale Engagement der Schüler an den Waldseer Schulen – gestiftet von der Fa. Omnibus Müller -  vorzunehmen. Nun war er am 11. Februar wieder in Bad Waldsee, nicht um Wahlkampf zu führen, sondern sich zu informieren, um sich der Probleme annehmen zu können, die vor Ort bestehen und letztlich, um Bad und seine  Kurbetrieb zu unterstützen.
Staatssekretär Dieter Hillebrand (Sozialministerium) hat der Kurstadt Bad Waldsee einen Besuch abgestattet  
Staatssekretär Dieter Hillebrand vom Sozialministerium in Stuttgart hat sich bei einem Besuch in Bad Waldsee am 11. Februar 2011 mit der Situation des hiesigen Kurwesens befasst. In seinem Referat schilderte Bäderdirektor Blank die jüngsten Maßnahmen der Stadt, um sich auf einem schwierigen Markt zu behaupten. Blank stellte auch das große Engagement der Mitarbeiter der Städtischen Rehakliniken heraus, was sich in einer Belegungsquote niederschlage, die weit über dem Landesdurchschnitt liege. Staatssekretär Hillebrand würdigte den Beitrag, den die Kurstadt zur allgemeinen Gesundheit leiste. Angesichts des demographischen Wandels könne es sich unsere Gesellschaft nicht mehr leisten, ältere und erfahrene Arbeitnehmer aus dem Arbeitsleben zu drängen. Daher seien frühe ganzheitliche Ansätze, Reha und Prävention, wichtige Beiträge des Einzelnen. Zu dem Fachgespräch war auch MdL Paul Locherer, dessen Vorgänger Helmut Kiefl, die Chefärzte der Städtischen Reha­kliniken sowie des OSK-Krankenhauses Bad Waldsee, Angestellte der Städtischen Kliniken, zahlreiche Gemeinderäte und nicht zuletzt auch einige Patienten gekommen. MdL Paul Locherer lobte das Engagement der Mitarbeiter und die hervorragende Betreuung der Patienten. Man spüre, dass hier mit Herzblut gearbeitet werde. Vier Patienten aus allen Bereichen, von Orthopädie bis Onkologie, äußerten sich durchweg positiv über die Betreuung, hielten aber auch mit konstruktiver Kritik nicht hinter dem Berg. Der Chefarzt der Inneren an der OSK-Klinik Bad Waldsee, Dr.  Thomas Sapper, lobte die hervorragende Vernetzung der Kliniken untereinander. So bringe beispielsweise das riesige Knowhow der örtlichen Physiotherapie seine Patienten richtig voran.
Text: Gerhard Reischmann/Redaktion Amtsblatt , Bilder: Uli Gresser

Bad Waldseer  CDU unterstützt Bildungsstiftung
BAD WALDSEE (Dezember 2010) - Es ist in Bad Waldsee gute Tradition geworden, die vor drei Jahren gegründete Bildungsstiftung in der Adventszeit durch besondere Aktionen zu unterstützen. Auch die Bad Waldseer CDU brachte sich wiederum dafür ein. Am „Stadthüttele“, in der Adventszeit vor dem weihnachtlich geschmückten Rathaus aufgebaut, versammeln sich regelmäßig zahlreiche Stadtbummler, besonders um 17 Uhr, wenn sich ein weiteres Türchen an einem der Fensterchen in der wundervoll dekorierten Rathausfassade öffnet und gleichzeitig weihnachtliche Musik von Vereinen; Gruppen und schulischen Einrichtungen vorgetragen werden. An zwei Samstagen war die Bad Waldseer  CDU aktiv: Glühwein, Punsch und kleine Häppchen wurden angeboten und verkauft, um Bildung in Bad Waldsee auf breiter Ebene zu fördern. So konnte die Bildungsstiftung erst kürzlich  den einzelnen Schulen für ein gemeinsames Kunstprojekt einen Scheck von jeweils 400 € übergeben und so einen Beitrag für diese Gemeinschaftsaufgabe leisten.  „Ein Gläschen Glühwein zum eigenen Wohl und zum Nutzen der Bildungsstiftung - das ist es doch!“
Text: Paul Kohlschreiber,  Fotos: Willy Dorner

Lebhaftes und erfolgreiches zweites Bürgergespräch  mit der CDU Bad Waldsee
BAD WALDSEE (Dezember 2010) - Gemäß ihres Leitbildes „Was Sie bewegt, bewegen wir“ hat die Bad Waldseer CDU-Vorstandschaft gemeinsam mit ihrer Fraktion im Gemeinderat  die Bevölkerung zum zweiten Bürgergespräch dieses Jahres  eingeladen. Das Interesse war  groß. Die CDU Bad Waldsee sieht sich in ihrer Absicht, „den Bürger mitzunehmen“, seine Meinung zu erfahren und sie in ihre  kommunalpolitische Arbeit mit einzubeziehen nach einem lebhaften Diskussionsabend im fast vollen Löwen voll bestätigt.
Wolfgang Weiß vom „der WALDSEEer“  berichtet:
In der besinnlichen Adventszeit ein Bürgergespräch anzusetzen hat eher den Anschein von frühzeitigem Wahlkampf, umso konkreter waren allerdings die im Gasthaus Löwen vorgetragenen Waldsee-Probleme. Im Mittelpunkt stand die Baugebietsplanung Frauenberg VI, zu der bei der Veranstaltung die "Initiative Frauenberg" vorstellig wurde, wie auch eine neue Entwicklung zum Gemeinschaftswohnen Ü50.
Matthias Haag freute sich über das große Interesse an dem Bürgergespräch und ging ohne große Umwege auf  den Dialog mit den Bad Waldseer Bürgern zu: "Wir haben keine fertigen Lösungen, wir wollen Ihre Probleme erfahren."
Bahnhof Bad Waldsee
Das von Herrn Krabbe vorgetragene Thema einer fehlenden Bahnhofsuhr und dem Verfall des Gebäudes ist den CDU-Vertretern im Gemeinderat bekannt und wird beständig aufgegriffen. Herr Krabbe wünscht sich energischen Druck des Gemeinderates auf die Bahn AG.
Baugebiet Frauenberg VI
Gerd Gröschl trägt die Anliegen der Bürgerinitiative Frauenberg vor  und begründet das Vorgehen der Initiative mit einem Vergleich zu Stuttgart21: "Wir möchten uns als Initiative frühzeitig einbringen." Wortmeldungen mehrerer Anwohner bringen die Sorge um die Minderung der Wohnqualität und auch um anzunehmende zusätzliche finanzielle Erschließungs- Belastungen zum Ausdruck.
Hauptdiskussionspunkt bei diesem Thema sind mögliche zusätzliche Erschließungsbeiträge wenn bei bestehenden Wohngebäuden durch eine Schallschutzwand oder einen Wall eine akustische Minderbelastung von 3 Dezibel gemessen wird. Bei einer Aufwertung der Wohnqualität können eben diese Anwohner in die Umlage der Erschließungskosten des Baugebietes Frauenberg VI eingebunden werden.
Nachdem aktuell keiner weiß. wie die Planung konkret aussieht und wer in welchem Masse betroffen sein könnte, steht zu befürchten, so Matthias Haag, dass um Kaisers Bart diskutiert wird. Mit Matthias Haag konnte zu diesem Thema kein besserer Moderator gefunden werden. Für alle verständlich erläuterte er die hypothetischen Entwicklungsszenarien mit klaren Worten. Die Ungewissheit für die angrenzenden Anwohner an das geplante Baugebiet Frauenberg VI bleibt, die Sorge um einen weiteren Erschließungsbeitrag bleibt ebenso.
Schneeräumung Ligusterweg
Volker Daum beschreibt die Anwohnersituation am Ligusterweg. Ein über 100 Meter langer Fußgängerweg am Ligusterweg wird nicht vom städtischen Schneepflug geräumt. Es wohnen dort überwiegend 70+ und 80+ Bürger, die nicht mehr in der Lage sind, den Schnee selbst zu räumen. Margret Kohlschreiber sagt zu, sich der Angelegenheit anzunehmen.
Gelber Sack ist ökologischer Unsinn
Peter Lutz ist entsetzt über den ökologischen Unsinn den gelben Sack nur bei der Mülldeponie in Gaisbeuren abgeben zu können: "Erst trennt man aufwändig und muss dann die gelben Säcke per Auto zur Deponie fahren." Dieser Missstand wird von einigen Frauen lautstark bekräftigt: "Überall anders gibt es dazu eine Lösung, nur im Landkreis Ravensburg nicht." Edmund Gresser: "Bei uns in Michelwinnaden werden zu bestimmten Terminen die gelben Säcke von einem Verein gesammelt, da ist das alles kein Problem." Matthias Haag: "Ich gehöre noch zu den ökologischen Säuen, die nach Gaisbeuren fahren."
Gemeinschaftswohnen Ü50
Marga und Alfred Oberhofer verdeutlichen einmal mehr die auf die Gesellschaft zukommenden Probleme durch die demografische Entwicklung und der zu erwartende Pflegeaufwand. Nach dem Scheitern einer Wohnanlage Ü50 am Stadtsee ist seit kurzer Zeit ein kommunales Gelände nahe dem Wohnmobilstellplatz im Gespräch. Bei einer nichtöffentlichen Sitzung gestern hatte sich die Verwaltung mit der Begründung einer Bevorratung zur Sicherung der Kurentwicklung gegen diesen Standort ausgesprochen.   
Wolfgang Pfefferle äußert sich mit der Begründung der Nichtöffentlichkeit der Sitzung nicht zur Sache, beteuert aber wie ernsthaft und interessiert das Thema bei der CDU und auch im gesamten Gemeinderat behandelt wird. Margret Kohlschreiber beschreibt den Konflikt sehr direkt: "Sie wollen eine schnelle Lösung, wir müssen nach einer ausgewogenen und durchdachten Lösung suchen." Matthias Haag hat eine andere Auffassung zur Nichtöffentlichkeit der Sitzung. Das Thema stand nicht auf der Tagesordnung, somit war es  kein Tagesordnungspunkt, über einen Nichttagesordnungspunkt kann ich auch nicht entscheiden. Die Entscheidung zu diesem Standort ist im Gemeinderat noch nicht gefallen.
Mehr öffentlich als nichtöffentliche Sitzungen
Der Vorsitzende des Stadtseniorenrates Ulrich Neumann empfiehlt das Konzept Gemeinschaftswohnen Ü50 in den städtebaulichen Rahmenplan aufzunehmen. Vom Gemeinderat erstellte Vorgaben sollen in den Plan eingearbeitet werden. Die Beratungen darüber sollen öffentlich und zeitnah stattfinden. In das gleiche Horn stößt Gerd Gröschl: "Für mich gehört so ein Thema wie dieses Grundstück in eine öffentliche Sitzung, ebenso wie der städtebauliche Rahmenplan.", und erhält viel Beifall dafür.
Bad Waldsee ist das Raucher-Eldorado der Region
Günther Huber spricht ein Jugendthema an. Sämtliche interessante Jugendkneipen wie Czardas, Ratskeller oder Galerie (Teilbereich)  sind Raucherkneipen: "Hier wird weitergepafft wie im Entwicklungsland!" Der gleichen Ansicht ist Matthias Haag, sieht aber bei den privaten Betreibern keine Eingriffsmöglichkeit seitens der Kommune: "Da müsste schon die Landespolitik agieren, und die wird nicht von der CDU alleine gemacht."
Matthias Haag zum Abschluss des Bürgergespräches: "Kommunalpolitik ist das langsame Bohren von dicken Brettern!", Margret Kohlschreiber bedankt sich für die rege Beteiligung an der Diskussion: "Wir wollen bewegen, was Sie bewegt. Kommen Sie in Gemeinderatssitzungen, das ist oft unterhaltsamer als ein Fernsehabend."


CDU-Sommerprogramm 2010 - Ausflug ins Hopfenmuseum und ins Schloss nach Tettnang
BAD WALDSEE / TETTNANG (14.08.2010) - Eindrücke von Willy Dorner

 

Viel politische Prominenz in Haisterkirch bei der  CDU – Sommersitzung
BAD WALDSEE (Juli 2010)  - Ein ganzes Bündel von Aktionen und dazu  musikalische Geschenke für verdiente Politiker gab es am regnerischen Freitagnachmittag in Haisterkirch. Auch wenn die Umfragewerte für die Koalition in Berlin und damit auch für die CDU  auf den tiefsten Punkt gesunken sind, in Haisterkirch merkte man nichts von dem tristen Stimmungsbild. Meist fröhliche Gesichter der CDU-Verantwortlichen auf Orts-, Kreis- Landes-, Bundes-, und Europa-Ebene waren zu erkennen. Das hatte sicher zwei Gründe. Zum einen hoffen alle auf Besserung der politischen  Gesamtlage nach der Sommerpause und zum anderen hatte Ortsvorsteherin Rosa Eisele als Gastgeberin der CDU-Kreisvorstandssitzung auch alles so gerichtet, dass gute Laune aufkommen musste.
Mit Minister Rudolf Köberle, dem CDU- Kreisvorsitzenden, hatte sie ein abwechslungsreiches  Nachmittagsprogramm abgesprochen und bestens organisiert. Begonnen hatte es mit der obligatorischen Sommerwanderung mit Start nach Kaffee und Kuchen im Gasthof Rose in Hittelkofen. Dazu gekommen waren auch die Initiatoren des permanenten Wanderwegs „ Kapellenweg im Haistergau“ nämlich die Vorsitzenden des Wandervereins Gut zu Fuß Bad Waldsee- Haisterkirch Peter Slansky, Ingrid Sonntag und Werner Lutz, Terminkoordinator des DVV in Württemberg. Die 4 Kapellen am Weg der kurzen Strecke (11km) wurden besucht und von Rosa Eisele vorgestellt. Die Wandergruppe konnte sich auf dem Weg von Hittelkofen nach Osterhofen davon überzeugen, dass hier dringend ein Gehweg benötigt wird. Der Fußmarsch entlang der Kreisstraße ist gefährlich, wie jeder leicht feststellen konnte.
Besuch in der Töpferei Deiringer
Ein Kurzbesuch führte in Osterhofen zur Töpferei der Familie Deiringer, wo die Gäste freundlichst empfangen wurden und in der Werkstatt die verschiedensten Tonprodukte  besichtigen durften. Zudem bekamen sie  in Deiringer-Bechern selbst angesetzten Holundersaft kredenzt.
Zwischenstopp nach dem Höhenanstieg auf der Grabener Höhe
Am bekannten Ausflugsziel und von der Stadt Bad Waldsee errichteten Spiel- und Grillplatz  wartete schon Herbert Eisele auf die Wandergruppe, um sie mit Getränken zu versorgen. Der Dauerregen hatte jedoch keinen großen Durst aufkommen lassen.
Abstecher nach Wengen-Bad Wurzach
Josef Krattenmacher, Gast- und Landwirt, der zur Initiativgruppe „Blühendes Oberschwaben-Oberschwabenkorn“ gehört, führte den Minister Rudolf Köberle zu zwei Getreidefeldern mit blühenden Ackerrandstreifen. Der Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz  war sehr angetan vom Engagement der fünf Landwirte, der drei Bäckereien und einer Mühle, die den Verbund zur regionalen Vermarktung geschlossen haben und auf diese Weise hervorragend das Aufgabengebiet  seines Ministeriums unterstützen. Gefördert  wird das Engagement durch PLENUM und Pro Regio.
Überraschung in der Kapelle „St. Sebastian“ durch den Kirchenchor von Haisterkirch
Haisterkirchs Kirchenchor lud die Wanderer mit religiösem Liedgut zum Mitsingen ein. Da gehörte auch das „St. Sebastian-Lied“ dazu.  Herbert Eisele, Ehemann der Ortsvorsteherin und Vorsitzender des Kirchenchors, erklärte dann auch, warum der Chor gekommen ist: „Es ist unser Dankeschön an Minister Rudolf Köberle, der bei den letzten Barock-Konzerten des Chors jeweils nach Haisterkirch gekommen war. Das hat uns besonders gefreut.“
Großer Empfang im Pfarrgemeindesaal des  Klosterhofs  Haisterkirch.
Zur Sommersitzung waren neben den Mitgliedern des CDU-Kreisverbands eine ganze Reihe prominenter Politiker gekommen, die zum Teil auch die  Wanderung mitgemacht hatten. Zu den prominenten CDU- Politikern gehörten die Abgeordnete des Europaparlaments Elisabeth Jeggle und  ihr Vorgänger Honor Funk, der Bundestagsabgeordnete Josef Rief, der in seinem Wahlkreis auch  Bad Wurzach und Kißlegg vertritt, sowie sein Vorgänger Franz Romer, der 18 Jahre lang dem Bundestag bis 2009 angehörte. Alle vier stammen aus dem Kreis Biberach und kommen gerne nach Haisterkirch, der Nahtstelle zwischen dem Kreis BC und RV. Gekommen waren auch der frühere MdB Graf Alois von Waldburg-Zeil und Trauchburg und der frühere Mdl Helmut Kiefl. Bürgermeister Roland Weinschenk gehörte ebenfalls zu den Gästen.
Laudatio durch den Vorsitzenden Minister Rudolf Köberle auf Franz Romer.
Die Sommersitzung hatte nur einen Tagesordnungspunkt nämlich die Verabschiedung von Franz Romer, der bekanntlich als MdB große Teile des Landkreises Ravensburg (Altkreis Wangen und Verwaltungsraum Bad Waldsee) auf hervorragende Weise vertreten hat. Köberle würdigte den Politiker Romer als überaus sozial engagierten, fleißigen, heimatverbundenen, bodenständigen Menschen, der sich stets für seine Mitbürger eingesetzt hat und große Achtung und Wertschätzung innerhalb der Partei und der Bevölkerung genoss und genießt. In seiner Heimatgemeinde und im Kreis BC ist er nach wie vor kommunalpolitisch engagiert unter anderem als Ortsvorsteher von Untersulmetingen. Geschenke gab es für ihn und seine Ehefrau und dazu ein blasmusikalisches Schmankerl durch die Musikkapelle Haisterkirch.
Ständchen der Haisterkircher Musikapelle für Franz Romer
Walter Meseck, bis Ende 2009 Dirigent der Haisterkircher Musikkapelle, hatte spontan die Dirigentenrolle für den im Urlaub weilenden G. Staiger übernommen, um Franz Romer mit schmissigen Klängen der Kapelle zu erfreuen. Der war auch sichtlich gerührt über dieses Überraschungsgeschenk und sagte zum Vorstandssprecher des Haisterkircher Musikvereins Markus Spieler gewandt: „Das ist für mich das größte Geschenk überhaupt“. Mitgespielt hatte übrigens auch ein Neffe Romers, der extra von Taldorf angereist war.
Zur Sommersitzung und zum Abschied gehörte auch ein reichhaltiges, bewundertes  und vielfach gelobtes Büffet, das vom Ströbele-Sevice-Team liebevoll zusammengestellt worden war. Weitere musikalische Würdigung
Hansjörg Schick, Bad Wurzacher Kreisrat, hatte es sich nicht nehmen lassen, einen Spontanchor zu gründen. Gitarre , selbst verfasste, gereimte Liedtexte hatte er mitgebracht. Eine bunte Sängerschar, die ihn kräftig unterstützte, hatte er auch gleich gefunden.
Text und Fotos: Rudi Martin

Sommerausflug des CDU-Stadtverbandes - Freunde der CDU sind herzlich willkommen
Im Rahmen seines Sommerprogramms lädt der Stadtverband seine Mitglieder, deren Angehörige und Freunde am Samstag, den 14. August 2010 zu einem geselligen, unbeschwerten und besonderen Ausflugstag nach Tettnang ein. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Führung durch das Hopfen-Museum in Siggenweiler, eine etwa einstündige Wanderung auf dem Hopfenwanderweg nach Tettnang,  ein Schlossbesuch, bei dem  die Marketenderin Ida in historischem Gewand durch das Tettnanger Schloss führen und die Geschichte des Schlosses wieder aufleben lassen wird. Wer im Übrigen die einstündige Wanderung nicht bewältigen kann, kann  den Ausflug  zum nächsten Ziel mit dem Bus fortsetzen.
Nicht nur Mitglieder, sondern auch der CDU nahe stehende Gäste sind zu diesem Ausflug aufs herzlichste willkommen. Die Abfahrt erfolgt um 8.50 Uhr auf der Bleiche. Die Rückkehr ist für ca. 17.15 Uhr vorgesehen. Für Fahrt, Eintritte und Führungen werden Unkostenbeiträge in Höhe von 18 € für Erwachsene und  14 € für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erhoben. Anmeldung ist erforderlich bei Paul Kohlschreiber, Tel. 6453 oder pamako44@gmx.de .
Text: Paul Kohlschreiber

Weitere Informationen gibt es per Mausklick auf den CDU-Smiley

Firma Omnibus Müller Bad Waldsee belohnt soziales Engagement von Schülern
 
„Wir möchten nicht nur befördern, sondern auch fördern“, das nannte  Wolfgang Pfefferle,  Gerschäftsführer der Fa. Omnibus Müller, CDU-Fraktionsmitglied des  Bad Waldseer Gemeinderates, stellvertretender Bürgermeister und Bundesverdienstkreuzträger, als Ziel des vor 15 Jahren gestifteten Sozialpreises seiner Firma, die täglich  tausende Schüler befördert. Der Preis wurde gestiftet, um das Miteinander zwischen Schülern und Busunternehmen zu fördern. Weg vom Leistungsgedanken wird eine  menschliche, soziale, karitative Leistung honoriert. Prämiert werden Handlungen oder Bemühungen, die zum Wohle anderer geleistet werden. Das Engagement bringt einen Mehrwert für den Einzelnen, der in Geld nicht aufzuwiegen ist. Trotzdem soll der Geldbetrag motivieren, weiter zu machen im Bemühen, durch gelebte Nächstenliebe die Welt ein wenig lebenswerter zu gestalten, dies ist die Idee des Förderpreises.  Eigens für  diese 15.  Preisverleihung war Staatssekretär Dieter Hillebrand und MdL Paul Locherer erschienen, um diese vorbildliche Aktion zu würdigen. Insgesamt sieben Preise wurden verliehen, darunter ein Sonderpreis.
 „Private Unternehmen streben nach Gewinn und  orientieren sich an Bilanzen. Das ist nichts Negatives. Umgekehrt aber ist es umso erfreulicher, dass die Fa. Omnibus Müller seit  15 Jahren  soziale Verantwortung spürt und wahrnimmt. Sie verleihen diesen Preis  nicht aus Eigennutz und sind damit Vorbild für andere Unternehmen. Den Schwachen stützen und ihnen Hilfe  sein, das wird immer mehr Grundlage unseres Lebens und das sollte  jungen Menschen vermittelt werden. Danke für diese Wertschätzung der Schulen. Vor allem an Sie, Wolfgang Pfefferle und Omnibus Müller, Sie tun das in vorbildlicher Weise“ sagte Bürgermeister Roland Weinschenk, Mitglied der CDU-Kreistagsfraktion, anerkennend. „Wir möchten euch nicht nur  befördern, sondern auch fördern. Durch euer Engagement für andere bekommt ihr den Preis“ sagte Wolfgang Pfefferle an die Schüler gewandt und bedankte sich nicht nur bei ihnen, sondern ebenso bei den betreuenden Lehrern, Schulleitern  ohne die ein solches Engagement nicht möglich wäre. “Demokratie braucht Grundwerte“ sagte der gastgebende Schulleiter vom Gymnasium Dr. Wolfram Winger. „Wichtig ist, gute Leistung gerecht anzuerkennen. Ich bin froh, dass sich Wolfgang Pfefferle an den Schulen orientiert, das stärkt die Orientierungssuche der Schüler“ so Dr. Winger weiter. „Ich bin gerne hierher gekommen zur 15. Preisverleihung“, betonte Staatsekretär Dieter Hillebrand (CDU) vom Ministerium für Arbeit und Soziales zeigte sich zutiefst beeindruckt. Er dankte für das vorbildliche Engagement der Fa. Omnibus Müller. „Das bürgerschaftliche  Engagement hat in Deutschland eine junge Tradition, aber es werden immer mehr, die soziale Verantwortung übernehmen“, stellte Staatsekretär Hillebrand  erfreut fest. Den Preisträgern wurden von Staatsekretär Hillebrand die Urkunden überreicht. Wolfgang Pfefferle  übergab die Geldpreise in Höhe von jeweils 150 €. Ausgezeichnet wurden folgende Engagements: Klasse 5 und 6 der Förderschule für ihre freiwillige Park- und –Grünflächenreinigung, Klasse 3 der Grund– und Hauptschule Döchtbühl  für ihre Patenschaften für Erstklässler, Eric  Führmeister Leiter der Schulsanitäter-AG, Thorsten Andreß Leiter der Multimedia-AG, beide von der Realschule, der Arbeitskreis Umwelt und Umweltmentorinnen am Gymnasium, die Abt-Hermann-Vogler-Schule Haisterkirch für ihre Musical-AG, die Klassen 5 und 6 der Durlesbach-Schule Reute für ihr Uganda-Sozialprojekt und die Freie Katholische  Eugen-Bolz-Schule für ihre Sozial-karitative AG. Der Sonderpreis, dotiert mit 200 € und nur alle fünf Jahre verliehen,  ging  an das  20 bis 30 Mitglieder umfassende Team des Schulsanitätsdienstes, das schulübergreifend arbeitet. Außerdem erhielten alle Preisträger vom Staatsekretär Hillebrand als kleine Aufmerksamkeit eine Frisbee-Scheibe mit dem Konterfei des Landes Baden-Württemberg, ein Spielgerät das kommunikativ und kooperativ wirkt. Dr. Winger, Schulleiter des Gymnasiums hatte sinnigerweise für den Initiator und des Sozialen Förderpreises ein großes Pfefferkuchenherz mit der Aufschrift „Orden für Bildung und Soziales an Wolfgang Pfefferle – Danke für Dein großes Herz“ besorgen lassen und es zum Abschluss dankend überreicht.
Text und Fotos: Paul Kohlschreiber

Preisträger der Abt-Hermann-Vogler-Schule Haisterkirch: Lars Lang, Max Waibel, Bernadette Bretz, Vera Härle mit Staatssekretär Hillebrand und Wolfgang Pfefferle;
Ehrung von Wolfgang Pfefferle mit einem symbolischen „großen Herzen“

Zisternen, Verkehrssituation B30 und Innenstadtentwicklung als Themen beim Bürgergespräch der CDU
Gaisbeuren (24. März 2010) -  Bürger erinnern CDU-Stadtverband an dessen Leitspruch: Was Sie bewegt, bewegen wir“.
Die Anzahl der Bürgerinnen und Bürger, die zur Gesprächsrunde gestern Abend in den Gasthof Adler (Gaisbeuren) gekommen waren, hätte durchaus höher sein können, denn nur ein Dutzend unter den 30 anwesenden  Teilnehmern an der Diskussion gehörte nicht zum Kreis der CDU-Verantwortlichen des Stadtverbands. Der neue Vorstandsvorsitzende Matthias Haag, der auch dem Gemeinderat angehört – 5 CDU-Stadträte waren anwesend – begrüßte und leitete die Versammlung.
Zisternenbesitzer bestimmten das Leitthema
Harald Spähn (Michelwinnaden), Sprecher der Zisternenbesitzer, wollte wissen, in welche Richtung sich die CDU bewegt hinsichtlich der sich nun ergebenen neuen Situation nach dem Urteil des Baden- Württembergischen Verwaltungsgerichtshofs vom 11. März 2010. Er machte auch deutlich, dass er sich für die Zukunft eine gerechte Regelung wünscht, die der Umwelt dienenden Installation von Zisternen dient. Sachlich und informativ trug Harald Spähn sein Anliegen vor. Es gab aber auch durchaus heftige und emotional geführte Debattenbeiträge zum selben Thema von Betroffenen. Matthias Haag sicherte zu, dass sich die CDU-Fraktion ernsthaft mit der neuen Rechtslage, die ja für alle Gemeinden jetzt gilt und eine gesplittete Abwassergebühr verlangt, auseinandersetzen wird.
Engagement von Seiten der Stadt zur Bewältigung der Verkehrsbelastung gefordert
Ein Versammlungsteilnehmer wies darauf  hin, dass sich in Sachen Verkehrsbelastung durch die B30 im Stadtteil Gaisbeuren nichts bewegt.  „Was unternimmt die Stadt Bad Waldsee?“  „Wie wird Einfluss auf den Generalverkehrsplan genommen?“ Welche Rolle spielt das schon erstellte Lärm-Gutachten“. Matthias Haag verwies darauf, dass der Gemeinderat jetzt einen Ausschuss  „B30“ ins Leben gerufen hat und das Anliegen somit hohe Priorität erhält.
Sorgen um leere Schulräume und  um Bestand der Ortschaftsverwaltungen
Ortsvorsteher Franz Bendel erinnerte daran, dass durch den bevorstehenden Strukturwandel im Schulwesen - Hauptschule Reute wird in die Werkrealschule Bad Waldsee eingegliedert – in Reute Klassenzimmer frei werden und ob diese dann nicht mit Auslagerung von Klassen aus Bad Waldsee belegt werden könnten. Ebenso sorgt er sich um den Erhalt der Ortschaftsverwaltungen und fürchtet, dass die Haushaltsstrukturkommission des Gemeinderats hier Potenziale für Einsparungen entdecken könnte.
Anfrage nach Innenstadtentwicklung
Eine Versammlungsteilnehmerin wollte wissen, ob die CDU-Fraktion die Stadtentwicklung fest im Fokus hat. Sie hat ganz einfach das Gefühl, dass sich in puncto Innenstadt nichts bewegt. Wörtlich sagte sie: „Mir macht die Entwicklung der Innenstadt Sorge“, dafür gab es den ersten spontanen Beifall. Der Aufgabenkatalog für die Stadträte ist umfassend und groß, darauf wiesen Rosa Eisele und Matthias Haag hin, sagten auch zu, die vorgetragenen Anliegen in der CDU-Fraktion mit Nachdruck zu erarbeiten.
Im Anschluss an die Gesprächsrunde tagte dann die Vorstandschaft  des CDU- Stadtverbands. Die Sitzungen sollen, wie im Juli 2009 beschlossen, stets auch in den verschiedensten Stadtteilen stattfinden und mit Bürgergesprächsrunden beginnen.
Text und Foto: Rudi Martin

Traumergebnis  für unseren MdL Paul Locherer
Leutkirch (11. März 2010) -
Unser bisheriger Vertreter im Landtag, Paul Locherer, Bürgermeister in Amtzell, wird auch im nächsten Landtag den neu zugeschnittenen Wahlkreis Nr. 68  vertreten. Die CDU-Mitglieder des Wahlkreises 68 ließen sich von den winterlichen, verkehrswidrigen Straßenverhältnissen nicht abhalten und füllten die Stadthalle in Leutkirch bis auf den letzten Platz, um ihren Kandidaten für die Landtagswahl 2011 zu bestimmen. So war allein der Stadtverband Bad Waldsee mit dreißig Mitgliedern in einem eigens dafür gecharterten Bus nach Leutkirch  aufgebrochen, auch um ihrem Kandidaten Reverenz und  Anerkennung zu bezeugen. Eine ganze Tischreihe für die Mitglieder unseres  Stadtverbandes reichte kaum aus, so dass man sehr eng zusammenrücken musste. Mit der Stadthalle Leutkirch in der Konrad-Adenauer-Straße konnte eigentlich kaum ein symbolträchtigerer Ort für den Nominierungsparteitag gefunden werden, wie OB Dr. Henle in seiner Begrüßung bemerkte. OB Dr. Henle nutzte die Gelegenheit auch dazu, um auf die Problematik des Erhaltes der Krankenhäuser in Leutkirch und Isny deutliche Worte fand.  Vor einem vollen Haus und vor aktuellen und ehemaligen CDU-Parlamentariern  - Landwirtschaftsminister Köberle, MdB Rief aus dem Wahlkreis Biberach, der ehemalige MdB Klaus Jäger so wie Locherers Vorgänger Dreier und Kiefl haben sich und dem Kandidaten  die Ehre gegeben – warb Paul Locherer in einer überzeugenden, begeisternden  Rede für ein neues Mandat im Stuttgarter Landtag. Da ein Gegenkandidat fehlte, war das Ergebnis nur eine Frage der Marge.  MdB Dr. Schockenhoff, Leiter der Nominierungsveranstaltung am 11. März 2010 konnte mit 211 von 213 gültigen Stimmen, das sind 99 %,  ein Traumergebnis für den überaus beliebten, einsatzbereiten und erfolgreichen Politiker Paul Locherer  verkünden. Das Ergebnis, auf das Paul Locherer mehr als stolz sein darf – wer ihn kennt weiß, dass er lieber bescheiden ist - ist umso bemerkenswerter, weil der neue Wahlkreis aus Gemeinden des Kreises Ravensburg und Biberachs neu geordnet wurde, ein deutlicher Hinweis, dass sich sein erfolgreiches Engagement für die Bürger auch bei den neu hinzugekommenen Christdemokraten aus dem Kreis Biberach herumgesprochen hatte. Der CDU-Ortsverband gratuliert Paul Locherer auf diesem Wege nochmals für diesen triumphalen Sieg, wünscht ihm eine robuste Gesundheit und ist überzeugt, dass er sich in gewohnt effektiver und erfolgreicher Weise für die Belange seines Wahlkreises engagieren wird. Der Zweitkandidat, Christian Natterer, Kreisvorsitzender der Jungen Union warb in einer ebenfalls engagierten Rede für sich als Zweitkandidat. Auch er durfte sich über ein „riesiges Ergebnis“ freuen. Er erreichte mit fast zweihundert Stimmen deutlich über 90 %. Auch ihm wünscht der Stadtverband viel Freude und Erfolg bei seinem politischen Engagement.
Text und Fotos: Paul Kohlschreiber

 

CDU Bad Waldsee wirtet für Bildungsstiftung
BAD WALDSEE (5. Dezember 2009) - Treffpunkt im Waldseer Advent ist seit einigen Jahren das "Stadthüttele". Am Rathausplatz bewirten täglich Firmenvertreter, Mitglieder von Vereinen und anderen Gruppierungen aus der Stadt die Passanten mit Glühwein und Punsch. Höhepunkt jede Tages ist die Öffnung eines der zu einem Adventkalender gestalteten Fenster des historischen Rathauses. Auch der CDU-Stadtverband war mit CDU-Vorstands-, Fraktions- und "einfachen" Mitgliedern zweimal mit Freude im Einsatz., kommt doch der Erlös des vom örtlichen Handels- und Gewerbeverein organisierten Verkaufs 2009 der Bildungsstiftung Bad Waldsee zugute, die eine breite und umfassende Förderung der Kinder und Jugendlichen der Stadt zum Ziel hat.
Text: Wolfgang Bohnert, Bilder: Willy Dorner

Wolfgang Pfefferle erhält Bundesverdienstkreuz am Bande
BAD WALDSEE (8. November 2009) - Die Liste der Aktivitäten, die Wolfgang Pfefferle  in seinem Leben ins Leben rief oder denen er sich noch immer verpflichtet sieht, ist lang. Bürgermeister Roland Weinschenk und Staatssekretär Rudolf Köberle ging beinahe der Atem aus, als sie all das aufzählten und würdigten, was Wolfgang Pfefferle schon – neben seinem Beruf als Geschäftsführer der Firma Omnibus Müller in Bad Waldsee – an ehrenamtlichen oder bürgerschaftlichem, in jedem Falle aber christlich motiviertem, Engagement auf die Beine stellte. So ist er derzeit in der zweiten Amtsperiode Gemeinderat der Stadt Bad Waldsee, mittlerweile gar der Erste ehrenamtliche Stellvertreter des Bürgermeisters, er ist Mitinitiator der Bildungsstiftung Bad Waldsee und der Kinderolympiade Bad Waldsee, er war mehrere Jahre Kirchengemeinderat der evangelischen Kirchengemeinde Bad Waldsee, hat den Sozialpreis für vorbildliches soziales Engagement von Schülern der Firma Müller ins Leben gerufen, war und ist in der Kinder- und Schülerhilfe in verschiedener Weise tätig, organisiert den Vereinsnachmittag in seiner Firma und gestaltet einen Seniorennachmittag auf dem Gelände der Firma Müller. Pfefferle reagierte auch schon in der Vergangenheit immer dann, wenn es nötig wurde und dann auch sehr rasch. So war er es, der bei der Hochwasserkatastrophe vor einigen Jahren spontan die Aktion „Waldsee hilft Waldersee“ ins Leben rief und die eingesammelten Spendergelder auch sogleich mit einigen Mitstreitern auf dem Fahrrad in den Osten der Republik nach Waldsersee brachte. Erst vor einem Jahr hat er, gemeinsam mit anderen, das „Klosterstüble Bad Waldsee“ gegründet, das es Menschen mit geringem Einkommen ermöglicht, ein günstiges Mittagessen einzunehmen.
Weinschenk brachte es in seiner Laudatio an die Adresse des Geehrten dann auch auf den Punkt: „Unsere Zivilgesellschaft hat mit Menschen wie Sie es sind ein Gesicht“ und weiter: „Sie vertreten die so vielfach beschworene Kultur des Miteinanders in geradezu vorbildlicher Weise“.
Immer wieder kam in den Ansprachen von Bürgermeister Weinschenk und Staatssekretär Köberle zum Ausdruck, dass Wolfgang Pfefferle in vielfältiger Weise geradezu nachhaltig aktiv war und ist, dass er ein wirtschaftlich denkender Unternehmer sei, der aber auch nach ethischen und sozialen Gesichtspunkten handele und so  Verantwortung  für das Ganze übernehme. Damit, so brachte es Köberle zum Ausdruck, sei Pfefferle so etwas wie „die Personifikation der sozialen Marktwirtschaft“ . Zudem zeichne ihn Bescheidenheit, aber auch ein zupackendes Wesen aus, das Bürgermeister Weinschenk mit dem Motto von Pfefferle verdeutlichte, der immer wieder, auch im Gemeinderat an seine Ratskollegen prägnant und unmissverständlich appelliere: „Dann lasst uns das doch einfach tun“.  
So habe der Geehrte die hohe Auszeichnung des Bundesverdienstkreuzes bei weitem verdient, die, wie Köberle betonte,  „nur herausragenden Persönlichkeiten“ verliehen werde.
In der durch das Gitarrenduo „En Perdido“ mit Frank Hendricks und Viktor Ritscher musikalisch gestalteten Feierstunde im Sitzungssaal des Waldseer Rathauses überreichte schließlich Staatssekretär Köberle dem so hoch gelobten Wolfgang Pfefferle das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Dieser wiederum bedankte sich zum Schluss des offiziellen Teils der Feierstunde bei seiner Familie, vor allem bei seiner Ehefrau Marietta mit einer geradezu anrührenden „Liebeserklärung“.  Seinen ganz besonderen Dank richtete er auch an Wegbegleiter in der Firma, in der Vorstandschaft der Suppenküche Klosterstüble und bei all denen, die an diesem Abend mit dabei waren.  Seine Maxime bei all dem, was er in die Gesellschaft eingebracht habe, sei, so der bekennende Christ, der seine Überzeugung auch im Gemeinderat immer wieder sehr deutlich zum Ausdruck bringt, immer die Nächstenliebe gewesen. Schließlich erinnerte der 58-Jährige an Martin Luther King, der ihm offensichtlich zum Vorbild geworden ist. Mit ihm hege er den "Wunsch, in einer gottloser werdenden Welt etwas mehr Menschlichkeit" zu leben, so der "frisch gebackene" Träger des Bundesverdienstkreuzes zum Abschluss seiner sehr persönlichen Ansprache.
Text und Fotos: Günter Brutscher

 

Ein Traumtag -    Die zweite Kur- und Kultur-Radtour mit  MdL Paul Locherer
Wolfegg / Bad Waldsee (15. August 2009) - Zu seiner zweiten Kur- und Kultur-Radtour  hatte MdL Paul Locherer seine Wähler und seine Parteifreunde am Mariä-Himmelfahrtstag 2009 eingeladen. Sichtlich erfreut konnte er vor dem Wolfegger Bauernhausmuseum, wo die Tour ihren Anfang nahm, rund 50 Gäste aus seinem Wahlkreis begrüßen. Dabei waren neben Kreisrat  Josef Forderer aus  Bergatreute, der neue Vorsitzende der CDU Bad Waldsee, Matthias Haag, die Ortsvorsteherin aus Haisterkirch und Gemeinderätin Rosa Eisele sowie die 3. stellvertretende Bürgermeisterin aus Bad Waldsee, Margret Kohlschreiber. Auch Bürgermeister Peter Müller aus Wolfegg war zur Begrüßung erschienen, um dabei seine Gemeinde kurz vorzustellen und dem Abgeordneten Paul Locherer auch seine Anliegen vorzutragen. Fast feudal – zu Wolfegg geradezu passend – hatte die Wolfegger CDU, vertreten durch die Gemeinderäte Meinrad Adler, Bernd Denzler, Gerold Heinzelmann und Frank Frick, eine pfiffige gelungene Überraschung parat: Vor dem Wolfegger Bauernmuseum hatten sie die Tische – sie reichten nicht aus, und es musste nachgestuhlt werden – liebevoll gedeckt. Die Gemeinderäte, verkleidet als livrierte Diener, bedienten ihre Gäste reichlich mit den Köstlichkeiten aus dem Hause „Bäckerei Heinzelmann“, dessen Inhaber sich unter die Lakaien  gemischt hatte. Eine besondere und freudige Überraschung gab es obendrein: Das reichhaltige, bestens mundende Frühstück wurde von der CDU Wolfegg spendiert, und entsprechend wurde auch zugegriffen, das alles bei herrlichem Sonnenschein und in freier Natur – Herz, was willst du mehr? Während des Frühstücks nahm der Leiter des  Bauernhausmuseums,  Fiegel,  die Gelegenheit wahr, „sein Museum und dessen Konzeption“ vorzustellen. Natürlich nützte auch er die Gelegenheit, die Unterstützung des Landtagsabgeordneten einzufordern, nicht ohne dankbar  darauf hinzuweisen, welch vielfältige Hilfen das Museum u. a. durch die Vermittlung von MdL Locherer bereits erfahren hat. Nach dem reichhaltigen Frühstück gab es Gelegenheit, die derzeit laufende Ausstellung „Dorf unterm Hakenkreuz“ unter Führung von Herrn Zimmermann zu besuchen. Es war ein sehr nachdenklicher, auch belastender und bedrückender Gang durch die Ausstellung, die deutlich machte, wie sehr die Nazis die oberschwäbische fast durchweg Zentrum wählende Landbevölkerung schließlich erfolgreich in ihren Würgegriff zu nehmen wussten. Aber es wurde auch deutlich, dass es genügend Menschen gab, die sich an diesem menschenverachtenden  Spiel der Nazis um eigener Vorteile willen beteiligten. Die Zeit war leider etwas kurz, aber allen Lesern sei gesagt: Es lohnt sich, diese Ausstellung zu besuchen und, an jedem Sonntag findet um 12 Uhr eine kostenlose Führung statt.  Die eigentliche Tour durch eine wunderschöne, reizvolle  Barocklandschaft, geplant von Kreisrat Josef Forderer, führte durch die „Höll, einem romantischen Tal, in dem die Wolfegger Aach sich ihren Weg gebahnt hat, über Maria Tann bis nach Giras, schweißtreibend hinauf zur Anhöhe von Witschwende, wo man einen wunderschönen Blick auf einen großen Teil des nördliche Kreisgebietes mit Blick bis zum Bussen genießen kann. Von hier aus ging’s weiter nach Bergatreute. Bürgermeister Friedhelm Schäfer erwartete  die schweißgebadeten, nach Kühlung lechzenden Rad- und Kultur-Touristen mit einem eigens errichteten Erfrischungsstand vor der Bergatreuter Wallfahrtkirche St. Philippus und Jacobus. Bürgermeister Schäfer nahm in der  wohltuenden Kühle der Bergatreuter Kirche die Gelegenheit wahr, seine an Vereinen reiche aktive und lebhafte Gemeinde vorzustellen. Paul Sägmüller, Heimatforscher aus Bergatreute,  hatte als „Schmankerl“ besonderer Art eine Kirchenführung anzubieten, wie sie selten anzutreffen ist und wie sie auch in bester Erinnerung bleiben wird. Als profunder Kenner der Wallfahrtgeschichte wusste er auf anschauliche, aber höchst köstliche Art und Weise, die immer wieder Schmunzeln auslöste, darzustellen, wie Bergatreute sich zu einem „einträglichen  Wallfahrtsort“ entwickelte und die Kirche und ihr Ausbau davon profitierte. Ein gelungenes Beispiel lebendiger, fesselnder Heimatgeschichte voller Spannung, die gegenüber jedem Krimi standhalten konnte. Nach dieser äußerst kurzweiligen  Führung traten Mdl Paul Locherer, die Bürgermeister  Friedhelm Schäfer und Peter Müller, Kreisrat Josef Forderer auf dem Kirchplatz zu einer gemeinsamen Demo an. Bewaffnet mit Ortschild „ Bergatreute“ und „Umleitung“ wiesen sie auf die belastende Verkehrssituation in und um Bergatreute hin, bedingt durch den Zubringerverkehr für die A 96 und durch die ungelöste Frage der Verlegung der B 30. MdL Paul Locherer sieht nur eine Chance, - das legte er allen besonders ans Herz - Abhilfe zu schaffen: alle betroffenen Gemeinden müssen sich zusammensetzen und eine gemeinsame Lösung erarbeiten. Sie ist dann auch als gemeinsame Forderung an den Bund, selbstverständlich unter Einbeziehung von Staatsekretär Rudi Köberle zu stellen, um so überhaupt eine Chance  zu haben.
Mit einem frischen Trunk gestärkt, setzten die CDU-Radler ihre Tour nach Bad Waldsee fort, wo sie am prachtvollen gotischen Rathaus vom Ersten Beigeordneten und Stadtkämmerer Thomas Manz herzlich begrüßt wurden. In Vertretung des in Urlaub weilenden Bürgermeisters  Roland Weinschenk stellte er die Stadt vor, nicht ohne Stolz auf die relativ gute Situation der Stadt hinzuweisen, die sich vor allem in zahlreichen, durchaus kostspieligen, aber Lebensqualität schaffenden Infrastrukturmaßnahmen, die sich Bad Waldsee nun mal leisten kann, widerspiegelt. Insbesondere erwähnte er dabei ein attraktives Freibad, die Waldsee-Therme, voll ausgelastete und qualitative Spitzenplätze belegende Kureinrichtungen, reichhaltige schulische Angebote samt neuer Mensa für Ganztagesbetreuung, die nicht gerade billige energetische  Sanierung der städtischen Gebäude, wo Bad Waldsee eine Spitzenposition  und Vorbildfunktion zugleich einnehme. Dennoch bat auch er den Landtagsabgeordneten, die Öffentlichkeit nutzend, um weitere Unterstützung für kommende Vorhaben der Stadt, eine Unterstützung, die Paul Locherer gerne zusagte. Im übrigen betonte Paul Locherer scherzhaft, er sei Ministrant gewesen und habe daher frühzeitig das Wallfahren gelernt, eine Fähigkeit, auf die man als Politiker kaum verzichten kann.
Angesichts des sonnigen Tages und der hohen Temperaturen wollten die Radler das Angebot der Stadt für eine verbilligte Eintrittskarte in die Waldsee-Therme nun doch nicht annehmen, hätten dafür einen Eintritt ins Freibad verständlicherweise vorgezogen. Darauf war de Kämmerer jedoch nicht eingestellt. Sei’s drum, die Radler hatten zunächst erst einmal einen Bärenhunger, den sie dann in der Stadtwirtschaft zum Hirschen -  übrigens eine kommunale Gaststätte , betrieben von der Adolf-Aich-Stiftung - stillen konnten, bevor sie dann die Rückfahrt antraten. Die zweite Kur- und Kultur-Radtour  mit Paul Locherer war so eine  gelungene  Werbung für die nächstjährige dritte Tour. Und da geht es dann in den Raum Wangen, Isny, Argen, wie MdL Paul Locherer schon einmal verriet und wozu er schon herzlich einlud.
Text und Fotos: Paul Kohlschreiber, Pressereferent, CDU Bad Waldsee

 

 

... als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit und das große Engagment im Kommunalwahlkampf organisierte der Stadtverband der CDU Bad Waldsee unter größter Beteiligung der Familien Marschall und Heine auf dem Marschall-Heine-Hof in Dinnenried ein wunderbares Fest bei bestem Wetter und "gutester" Laune. Damit die Geselligkeit auch nicht zu kurz kommt!
Fotocollagen: Rudi Martin

Herzlicher Empfang für Bad Waldseer CDU-Gemeinderäte und Mitreisende beim Partnerschaftsbesuch in Bad Elster
BAD WALDSEE / BAD ELSTER (April 2009) - Ein harmonisches Miteinander und gute Gespräche bestimmten den zweieinhalbtägigen Ausflug einer 26köpfigen Delegation in die Bad Waldseer Partnerstadt Bad Elster im Vogtland. Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen taten das Übrige dazu, um dem Unternehmen „Partnerschaft stärken und beleben“ die besten Rahmenbedingungen zu geben. Für das Wohlergehen und den perfekten Servicedienst vor Ort hatte Bürgermeister Christoph Flämig höchst persönlich gesorgt. Er freute sich riesig über die Verwirklichung dieses Besuchs in seiner Kurstadt. Angeregt hatte diesen Ausflug übrigens Willy Dorner. Die CDU-Gemeinderatsfraktion hat für dieses Vorhaben Mittel aus der Fraktionskasse, die mit eigenen Beiträgen gefüttert und von Rudi Heilig verwaltet wird, zur Verfügung gestellt. Das Organisationsteam Margret Kohlschreiber und Wolfgang Pfefferle trug Sorge um einen guten, reibungslosen Ablauf. Abwechslungsreich, interessant und informativ waren die beiden Tage gestaltet worden. Höchst persönlich hat sich Bürgermeister Christoph Flämig um seine Gäste angenommen und begleitete sie auch bei allen Unternehmungen. Die Stadtführung übernahm er selber und sorgte dafür, dass stets kompetente Verantwortliche die Führungen bei den Besuchen im Sächsischen Staatsbad  („Baden-Baden des Ostens“), im neu renovierten König Albert Theater, in der Vogtland- Arena von Klingenthal und bei den Kureinrichtungen in Frantiskovny Lazne (Franzensbad), dort mit dem Chef der Bad Franzensbad AG, übernommen hatten. In Bad Elster war ein Treffen mit der dortigen kleinen CDU- Fraktion (3 Mitglieder im14köpfigen Gemeinderat) arrangiert worden. Dabei stellte sich heraus, dass auch hier wie in Bad Waldsee ideologische Auseinandersetzungen im Rat zu vernachlässigende Randerscheinungen sind. Es geht um Sachentscheidungen und da haben die Elsteraner genügend zu bewältigen. Für die Gäste aus dem Schwäbischen hatten sie Erinnerungsgeschenke mitgebracht. In Christoph Flämig (Freie Wählervereinigung) haben sie einen Bürgermeister, der sich engagiert den Herausforderungen, die die Neuerungen des Gesundheitswesens  mit sich bringen, stellt. Er bemüht sich um eine moderne Infrastuktur, die den beiden Säulen Gesundheit und Kultur und damit auch der Stadt und Region gerecht werden soll. Mit über 630.000 Übernachtungen kann Bad Elster mit seinen rund 5000 Einwohnern eine stolze Bilanz vorweisen. Auf dem Kultursektor mit über 1000 Veranstaltungen im Jahr, die oft hochklassig sind, gehört Bad Elster zur Spitzenklasse im Herzen Europas, wie Flämig zu Recht betonte. Die Gäste aus Bad Waldsee kamen aus dem Staunen nicht heraus, als sie das „königliche Osterprogramm“studierten. Nach Jahren des Stillstands und dunklen Machenschaften um das Sanierungsprojekt „Veltiner Hof“ - momentan eine hässliche Bauruine – hofft er auf Lösungsmöglichkeiten und auch, dass die Mittelschule in Bad Elster verbleiben kann. Dazu braucht es aber die Einsicht der Landesregierung Sachsens. Als sich die Gäste beim Abschied in Tschechien dafür bedankten, dass Christoph Flämig sein ganzes  Wochenende „opferte“, erwiderte er: „Partnerschaften sind bestimmt vom Nehmen und Geben. Ich habe diese Tage nicht als Opfer angesehen, ich habe mich über diese Begegnung echt gefreut und war jetzt am Geben, nachdem wir nach der Wende so viel Unterstützung aus Bad Waldsee erfahren durften.“ Ihn freute es besonders, dass der frühere Bad Waldseer Bäderdirektor und heutige Radolfzeller Kurdirektor Klaus Gretzinger, sowie die 1. Stellvertreter des Bürgermeisters im Gemeinderat von 1973 bis heute nämlich Gebhard Kibler, Ferdinand Gut und Willy Dorner mitgekommen waren. Bekanntlich pflegt Christoph Flämig die Kontakte nach Bad Waldsee auch mit dem jährlichen Besuch der Jahresabschlusssitzung des Bad  Waldseer Gemeinderats an Weihnachten.
Text und Bilder: Rudi Martin

 

CDU wählte ihre Kandidaten für die Kreistagswahlen im Wahlkreis Bad Waldsee und  Bergatreute
BAD WALDSEE / BERGATREUTE (März 2009) - Ganz gut besucht war die Nominierungsveranstaltung der CDU-Ortsverbände Bad Waldsee und Bergatreute im „Sternen“ in Reute. Immerhin waren 32 Personen, davon 29 stimmberechtigte gekommen, um die Kandidaten für den Wahlkreis VI (Bad Waldsee-Bergatreute) zu bestimmen. Da sich die Kandidatinnen und Kandidaten im Vorfeld schon darauf verständigt hatten, die Reihenfolge für die Listenplätze nach  alphabetischer Weise festzulegen und die Frauen ganz vorne zu platzieren, entfiel die Durchwahl nach Einzelplätzen und so wurde auch niemand beschädigt. Da die Satzung der CDU es vorsieht, dass ein Vorstandsmitglied des Kreisverbands  das ganze Wahlprozedere überprüft, hatte für den verhinderten CDU-Kreisvorsitzenden Rudi Köberle sein Stellvertreter Axel Müller (Weingarten) leichtes Spiel, zumal vom Stadtverband Bad Waldsee Peter  Lutz und Matthias Haag die Regularien bestens vorbereitet hatten. So zügig ging ein Wahlverfahren bislang seltenst über die Runden. Für den Wahlkreis Bad Waldsee sieht die Listenfolge so aus: 1. Cornelia Sägmüller, Bergatreute; 2. Sonja Wild, Bad Waldsee; 3. Josef Forderer, Bergatreute; 4. Wilhelm Heine, Bad Waldsee; 5. Thomas Manz, Bad Waldsee; 6. Rudi Martin, Bad Waldsee; 7. Roland Weinschenk, Bad Waldsee
Insgesamt werden (ohne Überhangmandat) 5 Vertreter aus dem Wahlkreis direkt  in den Kreistag gewählt. Die CDU stellte davon in der letzten Wahlperiode 4 nämlich Cornelia Sägmüller als Nachrückerin für Anton Denninger, Rudolf Forcher, Josef Forderer und Rudi Martin.
Als Gastreferent stellte der CDU-Fraktionsvorsitzender Roland Bürkle  (Bürgermeister von Bad Wurzach) in  einem lebendigen, sachlich gehaltenen   Vortrag mit Rück- und Ausblick die Positionen der CDU- Fraktion vor. Mit einer äußerst positiven Bewertung des Landkreises begann er seine Ausführungen. Wer weiß schon, dass der Landkreis Ravensburg zu den fünf beliebtesten Regionen in ganz Deutschland zählt und in punkto Arbeitslosigkeit zu den drei Kreisen mit der geringsten Prozentanteilen gehört und bei der Jugendarbeitslosigkeit europaweit die geringste überhaupt vorweisen kann. Er nannte die drei Grundziele, die von der CDU- Fraktion immer beherzigt wurden und auch zukünftig Leitmotiv für verantwortliches Handeln sein werden: 1. Hilfe zur Selbsthilfe; 2. Für Schwache einstehen (Soziales Netz); 3. Blick auf das Gemeinwohl.
Ausführlich berichtete er über die Krankenhausplanung im Landkreis. Hier wird in den nächsten Jahren für das Flaggschiff EK eine riesige Summe (ca. 180 Millionen Euro) in die Hand genommen. Erfreulich auch die Bilanz des Bad Waldseer Krankenhauses, das neben dem EK 2008 schwarze Zahlen vorweisen kann. Die Kooperation innerhalb der OSK zahlt sich hier aus und sichert die dezentrale Versorgung. Ein weiterer Schwerpunkt war in den letzten Jahren der Ausbau des  beruflichen Schulwesens mit einem Finanzaufwand von 35 Millionen Euro. Die baulichen Rahmenbedingungen stimmen, es gilt jetzt, dass das Land für die benötigte Lehrerversorgung ins Boot geholt wird. Im sozialen Bereich hat der Landkreis gute Voraussetzungen geschaffen. So wurde das Netzwerk für die ambulante Hilfe ausgebaut. Hier gilt für die CDU- Fraktion: Ambulante Hilfe geht vor stationärer Hilfe. Erfolgreiche Wege ist der Landkreis übrigens beispielgebend bei der Schulsozialarbeit, der Jugendberufshilfe, der Suchtprävention, bei DIPERS gegangen und dies soll auch zukünftig so bleiben. In der folgenden Diskussion wurden die schlechter gewordene Situation der Jugendmusikschulen in Ravensburg, Bad Waldsee und Bad Wurzach thematisiert ebenso die Schülerbeförderungskosten.

Zu den 2 Fotos: ( vordere Reihe von links) Roland Weinschenk, Sonja Wild, Wilhelm Heine; (mittlere Reihe) Cornelia Sägmüller; (hintere Reihe von links) Josef Forderer, Rudi Martin, Thomas Manz; Bürgermeister Roland  Bürkle, der als Fraktionsvorsitzender der CDU- Kreistagsfraktion über die Kreispolitik informativ und sehr lebendig die Positionen seiner Partei  darstellte.
Text und Fotos: Rudi Martin

Hochfasnet in Bad Waldsee im Fokus der Medien
BAD WALDSEE (Februar 2009) Rundfunkstationen berichten schon seit Jahrzehnten vom fasnachtlichen Brauchtum und Geschehen in Bad Waldsee. Seit etlichen Jahren haben auch verschiedenste TV- Sender die bekannte Narrenstadt entdeckt und bringen selbst in den Tagesschau-Zusammenfassungen Liveaufzeichnungen  so beispielsweise der SWR vom „Gumpigen 2009“. Auch das Bayerische Fernsehen plant einen größeren TV- Bericht (Sendetermin im kommenden Jahr)  über die Bad Waldseer  Fasnet und hat über die närrischen Tage ein Kamera-Team in die Kur- und Narrenstadt geschickt. Dieses war ununterbochen im Einsatz, filmte Detailszenen rund um den Rathausplatz, im Rathaus, in den Gaststätten und auf den Straßen.
Das Abholen des Narrenrechts am Mittwochabend vor dem „Gumpigen“ gehört traditionsgemäß zu den Höhepunkten und zum Auftakt der Hochfasnet. Bürgermeister Roland Weinschenk wurde nach Besiegelung der Urkunde zur Machtübergabe an die Narrenzunft der Strohhut verpasst. Seine in Amtstracht erschienenen Stadträte kapitulierten nach kurzem aber heftigem Widerstand und überließen den Zunfträten die Plätze im Ratssaal. Bis Aschermittwoch dauert deren Macht über das Stadtgeschehen auf jeden Fall. Gäste aus der Politik und Wirtschaft nahmen wie eh und je die vordersten Plätze im Ratssaal ein. Ihnen und den Stadtpolitikern  hatte der Hofmarschall Sven Hillebrecht, Hauptakteur an diesem Abend, ausgesprochen viel zu sagen. Gab doch das verflossene Jahr auch eine Menge aus Lokal- und Weltpolitik her. Kunstvoll gereimt, spitz pointiert, geschliffen, geist- und gestenreich, aber nie verletzend war sein humorvoller Aus- und Rückblick. Zu den „Großkopfeten“ gehörten dieses Jahr der Regierungspräsident Hermann Strampfer, die Abgeordneten Dr. Hans-Peter Mayer vom Europäischen Parlament, Franz Romer und Dr. Andreas Schockenhoff vom Deutschen Bundestag, SWR-Redaktionsleiter Gerd Motzkus und der Chef der Polizeidirektion Ravensburg Uwe Stürmer. Ministerpräsident Günther Oettinger wäre gerne wie in all den Jahren zuvor  wieder beim Narrenrechtabholen dabei gewesen. Bekanntlich ließen aber die Regierungsgeschäfte diesmal keinen erholsamen Abstecher in sein geliebtes Bad Waldsee zu. Dafür durfte einer seiner Freunde nämlich Franz Daiber,  inzwischen Ehrenzunftmeister, eine vom MP verfasste und gereimte, per Fax übermittelte „Liebeserklärung“ an Bad Waldsee vortragen.
Nach dem nächtlichen Umzug um den „Stock“ – das Herz der Kernstadt – erfolgte der Platzwechsel hinüber in den nahen „Grünen Baum“. Dort präsentierte sich die Narrenzunft mit ihren verschiedensten Gruppen mit einem unterhaltsamen närrischen Programm. Auch die Gäste wurden ans Mikrofon gebeten, zeigten sich dabei teilweise recht schlagfertig mit kurzen witzigen Beiträgen. MdB Dr. Andreas Schockenhoffs Beitrag dauerte länger. Der Ravensburger Bundestagsabgeordnete, der sein Debüt im neuen Wahlkreisbezirk Bad Waldsee erlebte, hatte schon den Wahlkampf im Kopf und erntete dafür deutliche „Au, au, au -Rufe“ nach seinem klaren Bekenntnis zur Narren-Hauptstadt Bad Waldsee.
Text und Fotos: Rudi Martin

 

"Wirten" für Bildung
Bad Waldsee (13.12.2008) - Auch die CDU Bad Waldsee ist dabei, wenn es darum geht, einen guten Zweck und eine sinnvolle Einrichtung in Bad Waldsee zu unterstützen. So übernahm der CDU-Stadtverband mit Vorstandsmitgliedern und Mitwirkenden aus der Gemeinderatsfraktion am Samstag, 13. Dezember, das "Wirten" im Stadthüttele vor dem Rathaus. Der Erlös aus den Einnahmen beim Wirten im "Stadthüttele" geht an die Bildungsstiftung Bad Waldsee. Am nächsten Samstag werden noch einmal CDU-Vorstandsmitglieder und Gemeinderäte im Stadthüttele anzutreffen sein. Dabei gibt es selbstverständlich reichlich Gelegenheit bei einem wärmenden Glühwein auch hitzige kommunalpolitische Themen zu diskutieren, wenn es diese denn geben sollte.
Das Wirten im Stadthüttele wurde am vergangenen Samstag dank der musikalischen Vorträge des Jugendblasorchesters der Stadt Bad Waldsee unter Leitung von Benjamin Böttinger ein echtes Vergnügen. Die zahlreichen Zuhörer spendeten den jungen Musikerinnen und Musikern dann auch den verdienten reichlichen Beifall.

Text: Günter Brutscher, Fotos: Willy Dorner    

    

Tag der Abgeordneten in Bad Waldsee
BAD WALDSEE (29. September 2008) - Es gehört inzwischen zur Tradition des CDU-Stadtverbands Bad Waldsee, dass einmal im Jahr die zuständigen Abgeordneten der Partei zu einem ganztägigen Arbeitsbesuch eingeladen werden. Die Anregung dazu kam übrigens von MdL Paul Locherer, der dieses Mal zu eigenem Leidwesen wegen einer Virusinfektion zuhause bleiben musste. Stadtverbandsvorsitzender Peter Lutz und weitere Vorstandsmitglieder hatten wiederum ein ausgesuchtes, informatives, achtstündiges Besuchsprogramm zusammengestellt. Den Abgeordneten wurde viel abverlangt in Bad Waldsee, bekamen dafür Basisinformationen und durften für ihre weitere Arbeit auf Europa- und Bundesebene etliche Anregungen mitnehmen. MdEP Elisabeth Jeggle, die am Nachmittag schon wieder nach Brüssel eilen musste, MdB Franz Romer und MdB Dr. Andreas Schockenhoff, CDU-Kandidat für den neuen Wahlkreis Ravensburg, versprachen, sich um die vorgetragenen Anliegen zu kümmern. Diese betrafen mehrheitlich Regelungen und Verordnungen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sowie des Mittelstands. Auf dem Rathaus bei Bürgermeister Roland Weinschenk, Kämmerer und 1.Beigeordnetem Thomas Manz  sowie Bäderdirektor Peter Blank wollte man klare Direktiven und Vorgaben zur Gesundheitspolitik (Kurwesen), zur Verkehrsführung (B30) und  zur weiteren kommunalen Entwicklung in Erfahrung bringen. Positiv wurde die Fort- und Weiterbildung von Multiplikatoren für eine gesunde Ernährung im Ernährungszentrum Bodensee-Oberschwaben registriert. Die Nachfrage ist riesig und bestätigt die notwendig gewordene Institution mit Sitz in Bad Waldsee. Anton Denninger (Lt. Direktor) und die Chefin des Hauses Waltraud Kraußmüller führten die Gäste durch die Einrichtung. In der Haisterkircher Klosteranlage hatte Ortsvorsteherin Rosa Eisele eine Überraschung vorbereitet. Die Abgeordneten, zu denen jetzt auch der frühere MdL Helmut Kiefl gestoßen war, sollten sich erstmals mit einem „Essen auf Rädern“ stärken können. Rudi Heilig (langjähriger CDU-Stadtrat) engagiert sich seit seiner Pensionierung bei der Sozialstation Gute Beth als Essensbringer und präsentierte ein schmackhaftes Menü in den Warmhaltebehältern, die in der Großküche der St. Elisabeth- Stiftung (Altshausen) befüllt worden waren. Die Essensqualität wurde allseits gelobt. Während des Essens informierten Wolfgang Pfefferle (CDU- Stadtrat) und Rudi Heilig über die von ihnen gestartete Initiative zur Gründung der „Suppenküche Klosterstüble e. V“. Schon im November soll diese neue soziale Einrichtung die Pforten öffnen.
Ein Novum war der anschließende Besuch im Kloster Reute. Im Gespräch mit der eben wieder gewählten Generaloberin Sr.Paulin und zwei Mitschwestern stellte sich schnell heraus, dass die Franziskanerinnen am politischen Alltagsgeschehen sehr wohl interessiert sind und deutliche Wünsche an die politisch Verantwortlichen haben. Zu Recht wird man an solch einem Ort an die Bedeutung des C erinnert und dass die Verwirklichung des christlichen Botschaft nicht allein eine klösterliche Aufgabe sein kann. Abschließend erfuhren die Politiker bei der Firma Albert Scheffold im neu erstellten Betriebsgebäude (Wasserstall) durch den Juniorchef Michael Scheffold, wo den Mittelständler der Schuh drückt. Fazit des Besuchs in Bad Waldsee: die Abgeordneten zeigten sich basisorientiert und bereit, das Gehörte und Gesehene nach den gebotenen Möglichkeiten zu prüfen und umzusetzen.
Fotobericht: Rudi Martin (per Mauszeiger auf den Fotos gibt es nähere Informationen)

„Essen auf Rädern“ – eine Kostprobe in der Haisterkircher Klosteranlage- von links Alois Maier  (Leiter der Kolping- Tafel), Rudi Heilig, Dr. Schockenhoff, Franz Romer, Wolfgang Pfefferle v. l. n. r. Wolfgang Pfefferle, Rosa Eisele, Willy Dorner, Helmut Kiefl. von links Franz Romer und Dr. Schockenhoff im Gespräch mit der Generaloberin der Franziskanerinnen Sr. Paulin und ihrer Mitschwester. Die ansteckende Fröhlichkeit der Generaloberin übertrug sich auch auf die Besucher. Jungunternehmer Michael Scheffold führte die Besuchergruppe durch den Produktions- und Geschäftsbetrieb für Eisenwaren im neuen  Gewerbegebiet Wasserstall.
 

Impressionen von einer Pendelzugfahrt von Bad Waldsee nach Aulendorf und zurück dann über Roßberg nach Bad Wurzach
BAD WALDSEE (7. September 2008) - Es war in der Tat ein echter Erlebnistag für jedermann insbesondere für Familien, die dieses hoffentlich nicht einmalig bleibende Angebot von bodo mit dem Pendelzug zwischen den Kurstädten am Sonntag (7. September) nutzten. Das Regenwetter war zwar abschreckend, aber die Organisatoren waren findig und sorgten für trockene Erlebnisstationen. In Aulendorf  waren die Schloss-Schalmeien um das Wohl der Gäste besorgt, dazu spielten sie schmissig auf und hatten auch eine Tombola parat. In Bad Waldsee hat sich der CDU-Stadtverband wie schon im vergangenen Jahr viel Mühe gegeben und innerhalb des Bahnhofsbereich eine Versorgungsstation aufgebaut.
Bad Wurzach wurde über Roßberg auf der Güterzugstrecke erreicht und glänzte als Veranstaltungsschwerpunkt  mit einem umfassenden touristischen Aktionsprogramm. Die Stadt mit ihren Attraktionen war ein lohnendes Ziel mit dem 3-Löwen-Takt- Nahverkehrszug. Kurverwaltung und Rathaus Bad Wurzach hatten sich mächtig angestrengt.
Was ist während der Fahrt besonders ins Auge gefallen?
Eine prächtige oberschwäbische Landschaft mit Allgäu-Charakter, grüne Wiesen, Wälder, dunkle Wolkenformationen, auffallend große Maisfelder, gepflegte Häuser und Gärten, helle Kirchen, renovierte Kapellen, sanierungsbedürftige Bahn-Immobilien, fotografierende Menschen an der ganzen Fahrstrecke und viele friedliche, zufriedene Fahrgäste im Zug.
Foto Aulendorf: Die Schloss- Schalmeien sorgten bestens für die Gäste in der Bahnstadt. Sogar ein mobiles WC war vorhanden. Ein Magnet war auch die Museumslok Nr. 501650, die leider dem Rostfraß ausgesetzt ist.
Foto Roßberg: Auch dieser Bahnhof  war einmal recht stattlich und ist heute total sanierungsbedürftig. Die vielen Fotofreunde an der Strecke sind sicher auch Beweis für eine anhaltende Eisenbahn-Nostalgie.
Foto Bad Wurzach:
Der Endpunkt der Pendelzugstrecke war zugleich Schwerpunkt des bodo-Erlebnisprogramms. Zuvorkommend und freundlich bediente das bodo-Personal die kleinen und großen Fahrgäste. Die netten Präsente verfehlten ihre Wirkung nicht.
Foto Bad Waldsee: Dem  CDU-Stadtverband Bad Waldsee liegt die Erhaltung des Allgäu- Bahnverkehrs genauso am Herzen wie vielen Bürgern. Im Außenbereich des maroden Bahnhofsgebäudes fehlt eine Uhr. Dafür wurde eine Spendenaktion gestartet.
Text und Fotos: Rudi Martin



 

CDU-Prominenz bei Barny Bitterwolfs Verabschiedung
HAISTERKIRCH (Mai 2008) - Beim Sängerfest im Haistergau anlässlich des 20jährigen Bestehens des Männerchors Haisterkirch - übrigens mit Sängern aus dem gesamten Stadtbereich - und der Verabschiedung von Chorleiter Barny Bitterwolf waren von politischer Seite nur Vertreter der CDU anwesend. Eine Dankesbezeugung sicherlich auch für Barny, der öfters bei CDU - Veranstaltungen mit seinen musikalischen Beiträgen auch auf Landes- und Bundesebene viel Aufmerksamkeit und Anerkennung fand. Neben den Stadträten Wilhelm Heine, Margret Kohlschreiber, Günter Brutscher, Willy Dorner als Bürgermeister-Stellvertreter und Ortsvorsteherin Rosa Eisele kamen auch Helmut Kiefl (früherer MdL), Franz Romer (MdB) und Elisabeth Jeggle (MdE) zu Besuch nach Haisterkirch.
Text und Fotos: Rudi Martin

neben Stadträtin Margret Kohlschreiber (rechts) sitzt die neue Chorleiterin des Männerchors, Frau Moll aus Ulm

Werbung für Bad Waldsee
BAD WALDSEE (Juni 2008) - Auf die Möglichkeit mit dem Autoschild auf Bad Waldsee hinzuweisen und für den liebenswerten Kurort zu werben, verweist Willy Dorner von der CDU-Stadtratsfraktion. Er selbst wirbt übrigens schon. Die Hinterlegschilder gibt es übrigens für 6 Euro bei Herbert Wegele in der Friedhofsstraße. Mit etwas Glück werden die Schilder dort sogar kostenfrei montiert.
Fotos: Willy Dorner

Stadtkapellenoldies und Mitglieder der CDU Bad Waldsee in Amtzell
Bad Waldsee / Amtzell ( 02. Mai 2008) - Am Nachmittag des Blutfreitags 2008 gab es für die Oldies der Stadtkapelle Bad Waldsee und die Vorstandsmitglieder des CDU- Stadtverbands Bad Waldsee  eine ganz dicke Überraschung  beim Besuch in Amtzell. Kein Geringerer als Baden Württembergs neuer Finanzminister Willi Stächele wartete nämlich dort vor dem bekannten Kulturdenkmal Reibeisenmühle auf die Bad Waldseer.
Diese waren von unserem Landtagsabgeordneten Paul Locherer nach Amtzell eingeladen worden als Dankeschön für das gelungene Bahnhofsfest 2007 in Bad Waldsee. Damals war MdL Paul Locherer natürlich auch dabei, weil ihm die Erhaltung der Allgäu- Bahn ein Herzensanliegen ist und die Bad Waldseer CDU diese Veranstaltung auch initiiert hatte. Die Oldies der Stadtkapelle Bad Waldsee hatten das Fest musikalisch umrahmt und deren Sound imponierte Locherer so, dass er sie spontan für ein Vesper nach Amtzell einlud.. Das Versprechen wurde jetzt wahr gemacht und dabei zeigte sich Paul Locherer nicht nur als spendabler Abgeordneter, sondern auch als engagierter Bürgermeister seiner  Heimatgemeinde Amtzell. Die Gemeinde wird bekanntlich vielfach als Vorzeigemodell im Land gehandelt. Denn im Bereich Kulturpflege (Beispiel: Hammerschmiede, Reibeisenmühle, Wallfahrtsstätte Pfärrich), im Schulwesen (Ganztagsbetreuung, Schulsozialarbeit), im Zusammenleben von alt und jung, bei der Gewerbeansiedlung mit der interkommunalen Gewerbezone Geiselharz (1000 Arbeitsplätze) hat Amtzell unter seinem rührigen Bürgermeister Vorbildliches geschaffen. Während einer Besichtigungsfahrt stellte er den Gästen aus der Bäderstadt diese Errungenschaften vor und diese waren sichtlich beeindruckt von der Leistungskraft der Richtung  4000 wachsenden ländlichen Metropole.
Nach dem Vesper spielten die Oldies schwungvoll auf mit etlichen Stücken aus ihrem blasmusikalischen Repertoire. Die Oldies der Stadtkapelle haben sich weit über die Region hinaus einen  hervorragenden Ruf erworben für  Unterhaltungs- und Tanzmusik. Sicher ist, dass die Beziehung des Politikers Locherer zu dieser Kapelle nicht abreißen wird und umgekehrt wurde dies auch beteuert.
Text. Rudi Martin, Fotos: Rudi Martin und Willy Dorner

Paul Locherer  freut sich über den Besuch aus Bad Waldsee und hat als Heimatführer den Konrektor i.R. Georg Müller (rechts oben) engagiert, der den Gästen die Funktionsweise der Hammermühle erklärt. Besichtigungsfahrt: oben links - das Seniorenzentrum mit eingegliedertem Kindergarten, oben rechts – Interkommunale Gewerbezone mit 1000 Arbeitsplätzen, unten links – vor dem Brunnen der Wallfahrtskirche Pfärrich. Dicke Überraschung vor der Reibeisenmühle in Amtzell – Baden –Württembergs neuer Finanzminister Willi Stächele mischt sich unter die Bad Waldseer Gäste

Karl Schmid ist seit 20 Jahren Ortsvorsteher in Mittelurbach
Mittelurbach (April 2008) - Seit 1988 ist Karl Schmid neben seinen vielfältigen und unterschiedlichen ehrenamtlichen Tätigkeiten Ortsvorsteher der Ortschaft Mittelurbach. Grund, ihm hierfür sowohl seitens der Stadt Bad Waldsee als auch der Ortschaft Mittelurbach zu danken.
In einer Feierstunde im Rahmen einer Ortschaftsratssitzung wunderte sich der sichtlich überraschte Jubilar über die Anwesenheit von Bürgermeister Roland Weinschenk, Familienmitgliedern und Bürgern. Mit einer solchen Ehrung hatte Karl Schmid nicht gerechnet. Daran anknüpfend charakterisierte Bürgermeister Roland Weinschenk Ortsvorsteher Karl Schmid als eine Persönlichkeit, die engagierte Arbeit und die Übernahme von Verantwortung als selbstverständlich ansieht und ohne zu hinterfragen, ob es persönlichen Nutzen bringt. "Die Belange ihrer Ortschaft waren und sind bei Ihnen in guten Händen", so das Stadtoberhaupt. Meinrad Maier würdigte als Stellvertretender Ortsvorsitzender die Verdienste von Karl Schmid. Dabei konnte er auf eine lange Liste von Projekten, angefangen bei der Sanierung der Ortsmitte mit dem Dorfgemeinschaftshaus bis hin zu mehreren Baugebieten aufzählen.
Neben seiner Tätigkeit als Ortsvorsteher von Mittelurbach ist Karl Schmid seit vielen Jahren auch Gemeinderatsmitglied in der CDU-Fraktion.
Text: Newsletter der Stadt Bad Waldsee, Günter Brutscher, Foto: Alfred Maucher

Eugen Abler stellt sich vor...
BAD WALDSEE (21. April 2008) -  Peter Lutz, unser Stadtverbandsvorsitzender, konnte  20 Gäste beim Vorstellungsabend am 21. April im Gasthaus Löwen begrüßen. Eugen Abler, CDU- Vorsitzender von Bodnegg, der sich bekanntlich neben MdB Andreas Schockenhoff um das  Mandat der CDU im neuen Wahlkreis Ravensburg bewirbt, stellte seine politischen Leitziele vor und sorgte für eine rege Diskussion. Viele bundespolitische Themen wurden gestreift.
Gelobt wurde Eugen Abler für den Mut, als Mitkandidat anzutreten. Einhellig verurteilt wurde die Diffamierung des Parteikollegen Abler mit Äußerungen wie „Königsmörder“ in der Pressekommentierung. Ein CDU-Mitglied meinte, dass es sich jetzt lohne am 27. Juni zur Nominierungsversammlung in die Oberschwabenhalle zu kommen. Dem mutigen Schritt  Ablers verdanken wir auf jeden Fall, dass viel mehr Parteimitglieder zur Nominierung kommen werden und dafür sollte die CDU- Führung des Kreisverbands im Grunde dankbar sein und dies auch zu erkennen geben.
Text und Fotos: Rudi Martin

Gemeinderatssplitter aus der Sitzung vom 14.04.08 Bad Waldsee. -
Mehrheit will interkommunale Zusammenarbeit
BAD WALDSEE (14. April 2008) - Gut 90 Minuten lang diskutierten die Bad Waldseer Gemeinderäte nach der vom 1. Beigeordneten Thomas Manz  profimäßig  zusammengestellten PowerPoint - Präsentation über Sinn und Zweck zum Beitritt in den Zweckverband „Oberschwäbischer Gewerbe- und Industriepark Bad Wurzach“. Befürworter und Gegner trugen ihre durchaus begründeten Argumente zum Teil sehr emotional bewegt vor. Es war im Grunde der Widerstreit zwischen ökologisch und ökonomisch bedingtem Sachverstand. Gewissensgründe wurden für das Pro und das Contra geltend gemacht. Von allen Gruppierungen gefordert wurde eine Umgehungsstraße für den Bad Waldseer Teilort Mennisweiler, der durch die Nähe zum geplanten Interkommunalen Industrie- und Gewerbepark wohl am meisten tangiert würde. Die Gegnerschaft zu dem interkommunalen Projekt entzündete sich nicht an der Zusammenarbeit der 4 Kommunen Bad Wurzach (47%), Bad Waldsee (33%), Bergatreute und Wolfegg (je 10 %) sondern ganz eindeutig an der Standortfrage. Die unterschiedlichen Positionen wurden in allen Fraktionen des Gemeinderats Bad Waldsee vertreten, einzig die FWV zeigte sich als geschlossene Befürwortergruppe. Nach Ende der Debatte, die vom Redakteur der Schwäbischen Zeitung als Sternstunde des GR bezeichnet wurde, atmete Bürgermeister Roland Weinschenk sichtlich auf, denn der Verwaltungsvorschlag wurde letztendlich mit 17 Ja-Stimmen, 10 Nein-Stimmen und einer Enthaltung angenommen.
Text und Fotos: Rudi Martin

Foto vom Januar 2008 zum betroffenen Gebiet bei Zwings/Mennisweiler auf Bad Wurzacher Gemarkung

CDU- Vorstandsmitglieder besuchen Kolpingtafelladen
BAD WALDSEE (5. April 2008) - Kurz bevor der Tafelladen im Dachsweg von Bad Waldsee für längst geduldig wartende Kunden die Pforten öffnete, ließen sich Vorstandsmitglieder des CDU-Stadtverbands von einer bestens funktionierenden sozialen Einrichtung überzeugen. Auch einige CDU- Stadträte nahmen die Gelegenheit am Samstagvormittag (5. April) wahr, um sich vor Ort ein Bild zu machen über diese vielseitig gelobte „Sozialstation“ im Verkaufsbereich.
Alois Mayer, 1. Vorsitzender der Bad Waldseer Kolpingfamilie und Chef des Tafelladens, hatte einen Vorschlag seines Dachverbands übernommen und vor drei Jahren (am 30. April 2005) den Versuch gestartet, eine solch soziale Einrichtung auch in Bad Waldsee zu schaffen. Heute ist diese nicht mehr wegzudenken, denn im Schnitt werden wöchentlich an 3 Verkaufstagen um die 60 bedürftige Personen mit äußerst preiswerten Lebensmitteln versorgt. Einkaufen darf nur, wer im Besitz einer Einkaufsberechtigung ist. Diese erhalten Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose und sonstige Bedürftige – dazu zählen auch  Menschen mit knapper Rente- beim Sozialamt der Stadt.
Initiator und Motor des Tafelladens Alois Mayer hat ein Team von 20 ehrenamtlich mitarbeitenden  Bürgerinnen und Bürger der Stadt um sich geschart und den Aufgabenbereich klar abgesteckt. Es geht um die Besorgung der Nahrungsmittel von hiesigen Discountern und Bäckereien, den Aufbau der Produkte, die Überwachung nach gesetzlichen Vorgaben und auch um die Sauberkeit in dem städtischen Raum. Das Ablaufdatum muss noch stimmen und die Produkte müssen einwandfrei sein und weit unter dem marktüblichen Preis abgegeben werden. Übrigens sind die ehrenamtlich Aktiven nur zur Hälfte Mitglieder des Kolpingvereins. Längst haben sich auch andere freiwillige Helfer der Gruppe angeschlossen. Die Mehrzahl davon ist selber im Rentenalter.
Die CDU-Funktionäre waren voll des Lobs über das Engagement dieser im sozialen Bereich wirkenden und helfenden  Mitbürgerinnen und Mitbürger. Übrigens nehmen auch schon Berechtigte aus dem Nachbarbereich Bad Wurzach und Bergatreute das Angebot des Tafelladens in Anspruch. Fazit der CDU-Vorstandsmitglieder und der beteiligten Gemeinderäte: Es wird höchste Zeit, dass auch diese Einrichtung vorgeschlagen wird für eine überörtliche Würdigung des ehrenamtlichen Engagements beispielsweise bei der Aktion „Echt Gut – Ehrenamt in Baden Württemberg.
Text und Fotos: Rudi Martin
Zu den Fotos:
Foto1: Mitglieder des CDU- Vorstands aus dem Stadtverband  Bad Waldsee und Helferinnen und Helfer des Tafelladens im Dachsweg Bad Waldsee.
Foto2: Wichtig ist stets die Kontrolle des Ablaufdatums. Dies muss jedenfalls noch am Verkaufstag gelten.
Foto 3: Alois Mayer(links), Chef des Tafelladens und seit Jahrzehnten auch in der CDU aktiv, erläutert den Gästen, wie die soziale Einrichtung funktioniert.
Foto 4: Besonders günstig werden Grund- Nahrungsmittel angeboten, gerechnet wird meist in Cents.

Stelldichein der Politprominenz beim Narrechrechtabholen in Bad Waldsee
BAD WALDSEE (30. Januar 2008) - Am Mittwoch vor dem „Gumpigen“ wird traditionsgemäß im Bad Waldseer Rathaus das Narrenrecht abgeholt. Dabei werden Bürgermeister und Magistrat entmachtet. Diesen närrischen Akt verfolgen hautnah in der ersten Reihe des historischen Rathaussaals stets auch Prominente aus Politik und Wirtschaft. In den vergangenen Jahren gehörte Ministerpräsident Günther Oettinger immer zu den „Großkopfeten“ im Saal. Diesmal musste er aus zwingenden Gründen wie auch Bad Wurzachs BM Roland Bürkle kurzfristig absagen. Oettinger war ja bekanntlich  auch beim großen Narrentreffen - dem Bad Waldseer Jahrhundertereignis - nur wenige Tage zuvor als prominentester Besucher zu Gast hier. Die Grüße des MP überbrachte Staatsekretär Dr. Dietrich Birk aus dem Wissenschaftsministerium. In seiner humorvollen Ansprache  versicherte der Staatsekretär, dass Bad Waldsee aus Sicht der Landesregierung ganz klar als Sitz für die neu zu gründende Narrenuniversität auserkoren wurde. MdL Paul Locherer überraschte mit seiner Ankündigung nicht weniger, als er im Auftrag des EU-Kommissariats Bad Waldsee zur „Landwirtschafts-Haupstadt“ kürte. Dem entmachteten Bürgermeister Roland Weinschenk hatte er aus dem Allgäu als Präsent den neu kreierten „Roland-Käse“, der niemals räs schmecken soll, mitgebracht. Regierungspräsident Hermann Strampfer aus Tübingen wie auch Landrat Kurt Widmaier  hatten ebenfalls närrische Redebeiträge parat und priesen dabei in Superlativen das fasnachtliche „Wintermärchen“, welche das Ansehen der Stadt und der engagierten Narrenzunft weit über die Grenzen des Landes mehrte. Bedeutendster Repräsentant beim Narrenrechtabholen ist stets der Hofmarschall der Zunft (Sven Hillebrecht) .Er ist es nämlich, der im Jahresrückblick Geschehnisse in der Stadt und Politik treffend karikiert und in perfekter Reimform und mit Wortspielereien die Gäste aus nah und fern zum Schmunzeln und Lachen bringt. Er verstand es auch prächtig, die Leistungen der Narrenzunft auf edelste Weise und Form ins richtige Licht zu setzen und würdigte die besonderen Verdienste von Zunftmeister Franz Daiber. Dafür gab es gewaltigen stehenden Applaus, der auf  beide gemünzt war.
Text und Fotos: Rudi Martin (Näheres zu den Fotos gibt es, wenn Sie mit dem Mauszeiger auf die Fotos "gehen".)


Ein Teil des Bad Waldseer 15-köpfigen CDU-Magistrats mit den Perücken ( also echte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte) mit unseren CDU-Abgeordneten der Region, von links mit Barett Bürgermeister Roland Weinschenk, Mdl Paul Locherer (CDU),  MdB Franz Romer (CDU). Spontan ergriff Zunftmeister Franz Daiber (links) das Mikrophon und bedankte sich überschwänglich beim Staatssekretär Dr. Birk (rechts) für dessen Laudatio auf die Narrenstadt Bad Waldsee  und dessen Ankündigung in Bad Waldsee die 1. Narrenuniversität gründen zu wollen. Regierungspräsident Hermann Strampfer (links) bei der Ordensverleihung durch Zunftmeister Franz Daiber. Der Waldseer Fasnetsruf „AHA“ kam dem Regierungspräsidenten locker über die Lippen. BM Roland Weinschenk bedankt sich bei MdL Paul Locherer (links) für Titel und Präsent. Landrat Kurt Weinschenk testet den Amtssessel des Bürgermeisters und ist sichtlich zufrieden. Zur Hochform lief Hofmarschall Sven Hillebrecht (stehend am Rednerpult) auf. Er nahm die Kommunalpolitik  aufs Korn. Daneben mit Strohhut der entmachtete CDU- Schultes Roland Weinschenk.

CDU Fraktion will mit Quartett die Lücke schließen...
BAD WALDSEE (13. Januar 2008) - Am Sonntagabend hat die CDU- Gemeinderatsfraktion von Bad Waldsee für die zukünftige Fraktionsarbeit eine ganz neue Regelung getroffen. Von der bisherigen Führung mit einem Fraktionsvorsitzendem und einem Stellvertreter wurde Abstand genommen. Willy Dorner, der aus gesundheitlichen Gründen die Chefposition abgeben musste (die SZ Bad Waldsee berichtete darüber) hatte viel Last auf seine Schultern genommen. Dies respektierte die Fraktion mit aufrichtigem Dank und zog daraus auch ihre Schlüsse. Einstimmig wurde nach langer Diskussion ein Vorstandsquartett gewählt mit neuer Aufgabenzuteilung. Haushaltspolitischer Sprecher und zuständig für die Presse bezüglich der Gesamtfraktion wird Rudi Martin (Haisterkirch). Martin Schagemann wird Sprecher für den Verwaltungsausschuss. Dieselben Funktionen übernehmen im Ausschuss für Umwelt und Technik  Edwin Jehle (Reute) und im Werksausschuss der Kurbetriebe Margret Kohlschreiber. Vereinbart wurde eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern aus den verschiedenen Ausschüssen und gute gegenseitige Information. Auch die Beschlüsse in den Ortschaften durch deren Ortschaftsräte werden Richtschnur für  eine aufgeschlossene CDU- Fraktionsarbeit  bleiben.
Bericht: Rudi Martin, Foto: Willy Dorner

... das neue Fraktionsvorstandsquartett der CDU Bad Waldsee (v. l. n. r.) Martin Schagemann, Rudi Martin, Margret Kohlschreiber, Edwin Jehle

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